Montag, 10. August 2009

Kokanee Crankworx 2009

Video vom 1100hm langen Gabrazo Downhill, den Justin Leov gewinnen konnte - vor Chris Kovarik und Sam Hill...

NWD 10

Jetzt gibt es das Behind the Scenes zum Part vom Cam McCaul... sehr sehenswerte und mit hohem Einsatz gedrehte Aufnahmen aus der Wüste Utahs, die viel Action versprechen... enjoy

http://www.pinkbike.com/news/nwd-cam-mccaul-2009.html

Kona 2010

Nur noch drei Wochen bis zur Eurobike - kein Wunder also, dass die Neuheiten überall auf der ganzen Welt förmlich aus dem Boden - oder besser aus den Fabrikhallen - schießen. Jetzt auch von Kona, die Änderungen sehen einigermaßen viel versprechend aus:

Dabei bleiben sich die Marketing-Menschen treu und nennen die Rahmen weiterhin nach ihren Dirt Jumpern, nach dem Cowan kommt jetzt mit dem Lacondeguy ein, wen wunderts, Dirt Bike - aber jetzt wirds wirklich verwunderlich: Im Gegensatz zum Alu-Cowan ist das Laconedguy aus Stahl, kommt schlicht schwarz daher und scheint für seinen Einsatzzweck Sinn zu machen.



Wenig verändert, in seiner Kategorie aber weiterhin unangefochten erscheint das Bass im neuen Look, es bleibt das einzige Dirt Jump Fully, dass sich am Markt etabliert hat.



Ganz neu kommt ein AllMountain Bike, so ein Rad darf schließlich auch bei Kona nicht fehlen. Es hört auf den Namen Abra-Cadabra und ist ein leichtes, bergauf wie bergab fahrendes Fahrrad, was über Konas Magic-Link verfügt und somit alles können soll, damit verspricht es genau das selbe, wie viele andere Hersteller auch. Damit lassen sich laut Kona technische Uphills und schnelle Downhills gleichermaßen genießen.



Etwas größere Änderungen hat auch das Stab erfahren: Man geht mit dem Trend und macht das Rad leichter, fügt ein Tapered-Steuerrohr hinzu und lässt außerdem die Wippe, Yokes, Steuerrohr und das Innenlager kaltschmieden, was die Stabilität erhöhen und das Gewicht senken soll. Ebenfalls neu: Die Kettenstreben, sie sind leichter und schmaler, was die Reifenfreiheit verbessern soll, durch eine innere X-Verstrebung sind sie aber anscheinend doch steif.

Freitag, 7. August 2009

Leichtbaumania

Wer gedacht hat, die Leichtbaufahnenstange hätte irgendwann einmal ein Ende, der hat sich getäuscht. Jahr für Jahr unterbieten sich die Hersteller aufs neue, wenn es darum geht, das Gewicht zu drücken. War bisher noch NC17s Mag II S-Pro mit schon rekordverdächtigen 296g das meines Wissens nach leichteste Pedal auf dem Markt, gibt es jetzt gleich zwei Fabrikate, die diese Marke nochmals schlagen.


Da wäre zum einen das bei Moshcore angebotene X-Light-Pedal, welches in der Titan-Version – durch Waagenfoto bestätigt – sensationelle 281g auf die Waage bringt. Der Pedalkörpber ist hierzu aus Magnesium CNC gefräst, der Körper ist flache 17mm flach und bietet mit einer Fläche von 100 X 94mm genug Platz für die Füße. Das Pedal ist außerdem 2fach industriegelagert, ein DU-Bushing sorg für ein langes Leben. Die Pedale lassen sich nur per Inbus in die Kurbel schrauben, wodurch etwas Gewicht an der Achse gespart werden konnte. Ansonsten verspricht man eine große Haltbarkeit selbst im Dirt / Street Einsatz. Zu haben für 129€ über Moshcore.


Zum anderen bietet der Chainreactioncycles eigene Hersteller Nuke Proof ein richtig schönes Pedal, welches auf den Namen Neutron Mag Ti hört – der Name verrät es, auch hier wird das unglaubliche Gewicht von ebenfalls 280g / Paar durch den Einsatz von einem Magnesiumkörper in Kombination mit einer Titanachse erreicht – die Titanachse ist schön golden nitriert, der Körper schwarz oberflächenbehandelt.

Ebenfalls auf der Habenseite: Flacher, konkaver Körper, der die Bodenfreiheit erhöht und dem Fuß maximalen Grip bieten soll, eine solide Dichtung durch zwei DU-Dichtungen und je zwei gedichtete Industriekugellager – beste Voraussetzungen also für ein langes, leichtes Leben. Als Pins kommen einfache Madenschrauben zum Einsatz die, solange sie im Magnesium halten, den Fuß sicher auf dem Pedal bewahren sollten.

Beim aktuellen Wechselkurs kommen diese Leichtgewichte für 165€ an euer Rad... damit fallen auch Flatpedals unter die Marke 1€/2g...

Donnerstag, 6. August 2009

Team Yeti in Bromont

John Reynolds liefert einmal öfter schöne Aufnahmen des Teams aus Bromont, wo Aaron Gwin einmal öfter auf dem Podium landete, Blinky leider nur 13. wurde und Graves ebenso traurig ausfiel... trotzdem schönes Video!

Mittwoch, 5. August 2009

NWD 10



Vorschau auf Darren Berrecloths Part in New World Disorder 10 Dust and Bones... verrät wenig, macht aber sehr neugierig. Eine der Aktionen ist übrigens als Fotosequenz in der aktuellen Freeride, es handelt sich da um den Stepup to manual to step down in der Wüste Utahs, schonmal sehr schön :)

Ich bin gespannt, ob NWD10 mit Follow me mithalten kann!?

Montag, 3. August 2009

Mondraker Summum

Fabien Barel ist schnell - verdammt schnell. Den vorletzten Weltcup konnte er gewinnen, beim letzten gewann er die Qualifikation und wurde im Rennen Zweiter. Ein solch schneller Fahrer wird kein gewöhnliches Fahrrad fahren, oder? Dirtmag liefert die Antwort: Das brandneue Mondraker Summum ist die Waffe der Wahl für den schnellen Franzosen.


Bei der Entwicklung standen neben einer optimalen Hinterbaukinematik eine perfekte Einstellbarkeit im Zentrum - das zeigt sich an verstellbarem Lenkwinkel, Tretlagerhöhe, Kettenstrebenlänge, Radstand... kaum ein Maß ist nicht verstellbar.



Der Dämpfer ist schwimmend gelagert, man vertraut auf ein System mit virtuellem Schwingendrehpunkt, welches 205mm Federweg bietet.



Außerdem hat man richtig auf das Gewicht geachtet: Der Rahmen wiegt, ohne Dämpfer und Achse, 3,36kg und kommt in den Größen S, M und L. Des weiteren bietet man lebenslange Garantie, der Lenkwinkel ist in den drei Positionen +/- 1 und +/-2° verstellbar. Die Kettenstrebenlänge lässt sich zwischen 435 und 450mm verstellen - all das zusammen führt, aufgebaut wie auf den Bildern - zu einem Bike mit gerade einmal 15,5kg Gesamtgewicht (ohne Pedale, mit Tubeless Reifen)
Ein Detail, was ebenfalls für eine aufgeräumte Optik sorgt, ist die interne Zugverlegung:



Damit bietet Mondraker einen weiteren hochinteressanten Downhiller, der dem Racer ein solides Arbeitsgerät bereitstellt - leicht, effizient und aufgeräumt.

Erhältlich ist das Bike ab Oktober 2009, der Preis ist noch ungewiss und den Originalartikel gibt es hier.

Giant 2010

NSMB hatte Gelegenheit, die Giant Bikes der nächsten Saison kennen zu lernen - die Neuerungen sind durchaus als interessant zu bezeichnen, aber seht selbst. Bikeübergreifendes Thema ist die Gewichtsersparnis, das Maestro-System war ja schon eine funktionierende Sache, nur waren die Bikes, insbesondere Glory und Faith, schlicht weg Panzer.


Die vielleicht grösten Änderungen gab es bezüglich des Glory. Es ist von nun an ein reinrassiges Downhill-Bike, Singlecrown-Optionen werden nicht mehr angeboten. Außerdem geht Giant mit dem Trend und reduziert den Federweg von 23 auf nun mehr 20cm. Aber, ich hatte es angekündigt, wichtigste Neuerung: 1,5kg weniger Gewicht! Diese Sensation wird ermöglicht durch das gebogene Unterrohr, was eine Splittung desgleichen überflüssig macht.



Durch weitere Details wie einen integrierten Steuersatz und konsequentes Hydroforming wird ein Gesamtgewicht von 17,8kg möglich - im Vergleich zum Alten eine ganze Welt.



Faith

Das Faith ist der Freerider fürs Grobe, dafür hat es 17,5cm Federweg im Angebot und passt somit perfekt sowohl zu Totem als auch der neuen Lyrik, je nachdem, ob sein Pilot eher in Richtung Big Mountain oder verspielteres Terrain unterwegs ist.



Auch hier setzt man auf ein ConeHead Steuerrohr, Hydroforming und ein gebogenes statt gesplittetes Unterrohr - Ergebnis: 1100g weniger!



Ebenfalls im Lieferumfang enthalten: 2 paar Ausfallenden, die es erlauben, die Innenlagerhöhe und den Lenkwinkel um 0,5° zu verändern.

Auch das Reign X speckt um 675g ab und wird somit zum schnellen AllMountain Bike.



Insgesamt scheint Giant die Zeichen der Zeit erkannt zu haben - die Bikes werden in europa auf der Eurobike vorgestellt werden und sollen "soon" erhältlich sein.

Neuer Trailer

Kranked - REVOLVE - Trailer from KRANKED/ReJeK+ on Vimeo.


vorfreude!

Gesehen: The Tipping Point

Es hat eine Weile gedauert, bis der Film in Europa wirklich erhältlich war, schon beim Weltcup in LaBresse hatte Clay Porter angekündigt, der Film sei "out soon", jetzt ist es endlich so weit. Meine Erwartungen an den Streifen waren einerseits hoch, weil ich Clay Porter für einen talentierten Mann halte, aber nicht zu hoch, weil mir F1RST so gar nicht gefallen wollte: Das lag in erster Linie an der monotonen Erzählerstimme, zum anderen aber am gewollten dramaturgischen Aufbau.

Was also bringt The Tipping Point?

Ich sage es geraderaus: Er knüpft eher an Between the Tape an, denn auch der hatte mir sehr gut gefallen. In seinem neuen Film gelingt es CP, die Geschichte des Weltcups zu erzählen, ohne sie explizit erzählen zu müssen. Mir sehr sympathisch: Die Action geht gleich los, nach einem kurzen Vorspann mit gut gewählten Aufnahmen von Brendan Fairclough steigt er gleich beim ersten World Cup ein. Zwischen den 8 Weltcup-Rennen gibt es einige sehr sehenswerte Fahrersegmente, unter anderem mit den Yeti-Jungs, Steve Peat, allen Briten und Sam Hill.
Clay Porter schweigt dieses Mal und überlässt das Reden der Nuschelfraktion - Sam Hill, Rachel Atherton und Steve Peat kommen viel zu Wort, erzählen ihre Geschichte persönlich.
Am vermutlichen Spannungshöhepunkt der Saison, der Weltmeisterschaft in Val di Sole, ist Clay zur richtigen Zeit am richtigen Ort, zitiert Rob Warner und lässt Gänsehaut aufkommen.
Ebenfalls sehr sehenswert: Segment mit Matti Lehikonen in Finnland "It takes one minute to get up and 30sec. to get down"... die vielleicht schönsten Aufnahmen in Kombination mit satter Action.

Fazit: Erstklassiger Race-Film, der die vergangene Weltcupsaison wieder ganz nah kommen lässt und richtig Lust darauf macht, selbst Fahrrad fahren zu gehen. Kauftip!

PS: Wen's interessiert: The Tipping Point bedeutet "Der Wendepunkt" - im Film wird mehrmals auf den Titel angesprochen, und zwar durch die verschiedenen Wendepunkte der Saison, z.B. das erste Mal, das Sam Hill geschlagen wurde, ... etc.