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Sonntag, 17. Mai 2009

Marc Beaumont - GT Fury

GT mischt wieder mit im Downhill-Worldcup, dafür sorgen zum einen die schnellen Fahrer Marc Beaumont und Sick Mick Hannah, zum anderen aber natürlich auch ihr Hightech-Carbon-Bike.

Carbon ist im Downhill noch etwas verpönt - doch schnell und schön scheint es zu sein, Grund genug für uns also, uns das Rad etwas näher anzuschauen und uns anzuhören, was die GT Jungs sich dabei gedacht haben.

"Carbon hat eine ziemlich geringe Dichte und ein geniales Verhältnis von Belastbarkeit zu Gewicht, dadurch kann man entweder sehr leichte Räder bauen, oder aber, und das haben wir im Falle des Fury getan, sehr stabile" beginnt der GT-Manager seine Erläuterungen. "Das Ziel bei der Konstruktion des Bikes war nicht, sämtliche Gewichtsrekorde zu brechen, sondern ein durables Downhillrad zu entwerfen, das jeder Fahrer mehrere Saisons fahren kann, und trotzdem nicht übermäßig schwer ist. Durch die Verwendung von ziemlich hohen Wandstärken und einer strategischen Positionierung von Falten und Kanten im Material ist das Rad eines der stabilsten Überhaupt. Trotzdem gehört es - Carbon sei Dank - zu den ganz leichten. Marcs Rad wiegt, wie gezeigt, lediglich 16,6kg ready to race!"

Auf die Tatsache angesprochen, das Carbon ja meist in der Belastungsrichtung stabil sein mag, aber bei seitlichen Schlägen, Steinen und ähnlichem gerne mal bricht, wurde uns folgendes gesagt: "In Pietermaritzburg flog Micks Bike in ein Steinfeld. Seitlich. Volle Wucht. Die Boxxer hatte ein großes Loch, doch der Hauptrahmen und der Hinterbau hatten außer heftigen Kratzern keinen Schaden genommen, weil die Wandstärken so groß sind. In den Ausfallenden, Drehpunkten, Steuerrohr, Sattelrohr und Innenlagergehäuse kommen außerdem Aluminiunm-Inserts zum Einsatz. "Der Rahmen ist Hart im nehmen und leicht, und verfügt außerdem über das bewährte I-Drive, was Kettenzug eliminiert, schaut euch das an:" An dieser Stelle wurde das Rad durch etwa 2/3 des Federwegs gedrückt, ohne das sich das Schaltwerk auch nur im geringsten bewegte... sehr beeindruckend! "Das Innenlager ist schwimmend zwischen Hauptrahmen und Hinterbau gelagert, das System funktioniert einfach.

Achso, gegen Steinschlag haben wir im Unterrohr eine gute Lage Kevlar eingewebt, das Zeug hält 9mm Kugeln ab, Steine sollten da kein großes Problem darstellen..."

Genug der langen Worte, das Rad ist schön, leicht, und augenscheinlich auch stabil. Carbon sollte im Downhill noch eine große Zukunft haben. Die letzten Worte von Marc: "Carbon is weak, if you use it in a normal, stupid way. But if you use ist strategically right its potential is immense and you can actually create a stronger and lighter frame!"

Freitag, 15. Mai 2009

Fallline Interview - Clay Porter

Immer im Gepäck des World Cups sind die Photo- und Videographen. Einer der bekanntesten unter ihnen ist Clay Porter, der mit seinen rückblickenden Filmen (Between the Tape, F1RST, The Tipping Point) die gesamte Saison verarbeitet. Außerdem ist Clay in der letzten Saison für die Yeti Teamvideos zuständig gewesen. Neues Jahr neues Glück hat er sich gedacht und so ist er in La Bresse unterwegs gewesen, um die Atherton Familie für sein neues Video „The Atherton Project“ zu filmen. In der Bikefilmindustrie geht der Trend weg von den großen Jahresvideos hin zu den kleineren Exklusivproduktionen, die gar nicht erst versuchen das große Ganze zu erfassen, sondern einen etwas tieferen Einblick in einzelne Teams, Fahrer und Events zu bieten. Topaktuell ist die Verbreitung der Filme über das Internet und was Clay da mit den Athertons plant, verrät er im Interview.

Fallline Productions Interview: Clay Porter and the Atherton family from Fallline Productions on Vimeo.

Wir trafen Clay zuerst an der Strecke und danach im Teamzelt der schnellsten Familie der Welt, wo im Interview mit Dan Atherton so manches interessante Detail ans Licht kam… und das alles inklusive unangemeldeter Zwischenfragen von Gee, der nebenbei professionell nervige Fanboys zufrieden stellte. Das bot Clay immerhin die Chance, sein Mittagessen zu verspeisen. Guten Appetit. Die wichtigste Frage des Interviews gibt es aus Sicherheitsgründen nicht auf Video. Sie betrifft Rachel Atherton und natürlich gibt es ihre Antwort auf Video.

Gemeinsam werden die Teams mit ihren Medienunterstützern nun nach Andorra, der Heimat von Cedric Gracia weiterziehen, um den dritten World Cup des Jahres zu bestreiten. Wir werden euch hier auf dem Laufenden halten, wie es dort weitergeht. Momentan wird auf der Strecke noch immer der Schnee aus den Rinnen geschaufelt – der Sommer ist noch nicht bis in die Pyrenäentäler vorgedrungen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Yeti DJ Prototyp - Fallline Exclusive

Schon fast haben wir uns von John, Jared und Sam verabschiedet, da zwinkert Gregor Molcik und meint, er hätte da noch etwas für uns. Was das wohl sein kann? Exklusiv seht ihr hier die ersten Bilder von der neuen Race-Waffe von Jared Graves, mit der er seine Erfolgsserie im 4x fortsetzen will! Der neue Rahmen verfügt über viele interessante Details, die uns zum Teil erst aufgefallen sind, als wir die Bilder in Ruhe angeschaut haben.

An der Front angefangen fällt sofort das konische Steuerrohr auf, in dem wohl unten ein Reduziersteuersatz gefahren werden wir, um die Front tief zu bekommen, während oben ein normaler 1 1/8“ Chris King seinen Dienst tut.

Über die schicken Rohre geht es weiter zum Sitzrohr, dass ein komplettes Monocoque ist. Der gesamte Hinterbau wirkt wie ein Yeti DJ auf Steroiden – muskulös und bocksteif… ein echtes Hardtail.

Zwar gab es von Yeti noch keine offiziellen Daten, doch ist die Marschrichtung ganz eindeutig und auch der Grafikdesigner war etwas gesprächiger als der stellvertretende Teammanager Molcik: Jared Graves braucht für seine Gatterstarts einen Rahmen, der seinen Waden genügend Widerstand bieten kann. Sein aktuelles 4x Rad basiert auf dem Yeti DJ Rahmen, der zwar eine gute Race Geometrie bietet, mit einem kalkulierten Flex jedoch eher die Dirt Jumper und Nicht-Pro-Racer anspricht. Der Neue sollte im Vergleich mit dem alten wie ein Skalpell durch Kurven jeder Art schießen und vor allem Jareds Vorsprung am Ende der Startgeraden noch weiter vergrößern. Für Andorra soll der Rahmen fertig aufgebaut sein – noch fehlten dem Team ein paar Teile.

Was wir bereits wissen: Trotz deutlich verbesserter Steifigkeit und verstellbaren Ausfallenden soll das Gewicht auf dem Niveau des alten liegen, sprich: 2,2kg
Geometrie: Ähnlich der des alten - die war ja schon ziemlich gut - jedoch mit den verstellbaren Ausfallenden wohl auch für Dirt Jumper deutlich interessanter. Die Kettenstrebenlänge dürfte etwa bei 400 bis 420mm liegen.

Ansonsten ist der Rahmen einfach nur super fett, schön und detailverliebt - schaut euch die Zugführungen an!

Ihr wollt mehr Detailfotos dieses wunderbaren 4X - Rahmens? bitteschön...

Achso: Wann kommt der Rahmen? Dieser Prototyp ist Nummer 1/2 - hoffentlich nicht für längere Zeit! Allerdings sind die Details schon so perfekt, dass einer Serienfertigung wohl nicht mehr viel im Weg steht...




Fallline Exclusiveness

Eine neue Kategorie ist geboren, für, um es mit den Worten von Brad Pitt zu sagen "Geheimdienstscheiß, Nachrichtendienstscheiß, Zahlen und Daten und Zahlen und Daten und..." na der Titel sagt es ja schon, die Kategorie für exklusives, Ihr lest es hier zuerst, oder, um es mit den Worten von Rob Warner zu sagen "live auf [Falllineproductions.blogspot.com]"


Viel Spaß