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Mittwoch, 4. Februar 2009

Teile, Teile, Teile #2: NC-17 Sudpin III S-Pro

Manchmal erfolgen Veränderungen, ohne dass jemand es mitbekommt. So wäre es auch mir fast ergangen, als ich zwei Paar NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale miteinander verglich. Es hat sich - wenn auch nur im Detail - doch einiges getan an den flachen, leichten Pedalen aus dem Hause NC-17. Für 2009 wurde vor allem noch mehr Wert auf die kleinen Details gelegt. Auf den Köpfen der Schrauben, die die Achse im Pedal fixieren, finden sich nun hochwertige Lasergravierungen mit Pedalname etc. und auch die Dichtungen wurden leicht überarbeitet. Hinzu kommen im Vergleich zum Vorjahr etwas längere Pins und eine neu gestaltete Gravour auf der Oberseite.

Nach wie vor gehören die Sudpin III S-Pro mit einer Dicke von 15mm (Pedalkörper, ohne Pins) zu den dünnsten Pedalen auf dem Markt. Ein dünneres Pedal bringt theoretisch eine bessere Kraftübertragung auf die Kurbel und praktisch mehr Bodenfreiheit und ein angenehmeres Gefühl beim Pedalieren. Das Gute an den NC-17 Pedalen: im Gegensatz zu den ebenfalls sehr flachen Pedalen von z.B. Atomlab sind sie nach wie vor mit Präzisionslager gelagert und sollten für ein langes Leben gerüstet sein. Alle Pins sind austauschbar und sollte unbeabsichtig einer verloren gehen, liegt in der Box bei Kauf bereits eine Nachschubpackung - kostenlos ab Werk. Ein weiterer Vorteil der dünnen Bauweise ist die damit einhergehende Gewichtsreduktion. Gerade mal 399g bringen meine 2009er Pedale auf die Waage, die 2008er lagen sogar bei 395g. Die Differenz könnte sich aus den etwas längeren Pins ergeben und liegt nebenbei absolut im zulüssigen, Serienstreuung genannten Bereich. Das es noch leichtere Pedale geben kann, werdet ihr hier bald sehen - sie liegen schon bei mir zu Hause :) Dann ist es jedoch mit Aluminium vorbei - dann müssen andere Werkstoffe herhalten!

So viel Qualität und Leichtbau haben natürlich ihren Preis und so gibt es die NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale in vier verschiedenen Farben zu Preisen um 80€ bei eurem NC-17 Händler oder im Internet zu kaufen.

In eigener Sache: Wenn ich beide Pedalsätze, sowohl die 2008er als auch die 2009er ausreichend lange gefahren habe, werde ich hier einen Testbericht veröffentlichen.
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Wer auf die Bilder klickt, kann sie sich in hoher Auflösung anschauen ;)

Freitag, 30. Januar 2009

Teile Teile Teile #1: NC-17 Stinger

Freeriden ist "in", Downhill auch. Wer die Federwege der Enduro-Klasse beobachtet, kann diese Erscheinungen in Zahlen schön nachvollziehen. Letztens habe ich sogar bei der Fahrt zur Arbeit (natürlich mit dem Bike) einen coolen Typen gesehen, der lässig mit seinem Cannondale Perp (180mm vorne/hinten) auf Tour unterwegs war. Zu gerne hätte ich ihn begleitet, um zu sehen, was er so alles mit seinem dicken Bike anstellt - fuhr ich doch ein 9,5kg Hardtail mit 63-108mm Federweg an der Front. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen viel Spaß gehabt hätten! So reichte es nur für einen kleinen Talk an der Ampel.

Doch auch seinem Bike fand sich ein Teil, dass in Folge der stärkeren Freerideorientierung im Trend liegt: eine Kettenführung für zwei Kettenblätter. Schließlich wollen wir Mountainbiker trotz aller Freerideorientierung noch gemütlich bergan kurbeln können - wofür wir eben jene zwei Kettenblätter brauchen. Aus meinen Erfahrungen heraus ist eine Kombination von 22 und 36 Zähnen vorne in Kombination mit einer 11-28er Kassette vollkommen ausreichend für alles was kommen mag. Eventuell auch 26 Zähne vorne aber hey - kleinere Kettenblätter und Kassette sind einfach leichter als die großen. Also vielleicht doch hinten eine Rennradkassette mit 25 oder 26 Zähnen?
Wie dem auch sei - wer erfolgreich den Berg erklommen hat, will ihn sicher und schnell wieder gen Tal verlassen. In Zeiten von (zu Recht) immer tieferen Tretlagern lohnt sich ein Bashguard schon allein, um die feinen Kettenblätter zu schützen. Außerdem sieht er viel "freeridiger" aus als beispielsweise ein drittes Kettenblatt. Zur sinnvollen Kettenführung wird der Bashguard allerdings erst, wenn er mit einem Bauteil wie dem NC-17 Stinger kombiniert wird. Der Stinger wird wie eine Kettenführung entweder über die ISCG-Aufnahmen (Old oder 05, NC-17 bietet beider Standards an) oder die Innenlagerschale montiert. Eine verstellbare, zweistufige Rolle spannt dann die Kette zusätzlich und kann auf Kettenblätter zwischen 36 und 40 Zähnen eingestellt werden. Dadurch, dass die Rolle zweistufig, also mit zwei verschiedenen Durchmessern im Inneren, gebaut ist, kann sie auch bei Verwendung des kleinen Kettenblatts noch die gewollte, zusätzliche Spannung aufbringen.

Und schon ist das Komplettpaket Kettenführung fertig. Der Bashguard verhindert ein Abspringen der Kette nach außen, der Umwerfer hält im oberen Bereich alles auf Spur und der NC-17 Stinger spannt die Kette sauber um die Blätter und verhindert ebenfalls ein Abspringen nach innen. So kann dann der auf den Uphill folgende Downhill in vollen Zügen genossen werden - immer nach der Devise: "Und noch mal reintreten!"

Natürlich gibt es noch andere Führungen als die von NC-17, die mit zwei Kettenblättern umgehen können, doch sind diese entweder deutlich teurer oder eben deutlich weniger wertig. Für faire 30€ erhält man bei NC-17 ein schickes Bauteil "Made in Canada". Die Bauweise ist recht simpel und doch gerade dadurch effizient. Out of the box macht der Stinger einen hochwertigen Eindruck mit feinen Lasergravierungen und schon mit Schraubensicherung versehenen Schrauben, die bei Montage plan mit dem Boomerang abschließen. Die Rolle ist aus relativ hartem Plastik und läuft auf einem großen, gedichteten Lager.

Hinzu kommt, dass die Führung bei ISCG05 Standard und mit allen Montageschrauben gerade 103g auf die Waage bringt. Als Leichtbauer werde ich selbstverständlich prüfen, wie viel eine Carbonversion sparen könnte; jedoch wird diese mit Sicherheit die gleichen Steifigkeitswerte erreichen und nicht gleich fein verarbeitet sein. Also bleibe ich vorerst bei Alu.

In einigen Wochen werde ich dann hier meine ersten Testerfahrungen vorstellen - es wird einen ersten Review nach einigen Touren geben!

Somit kann es beruhigt weiter in Richtung Freeride gehen mit den Enduros. Jeder Mountainbiker will seinen Teil von der unbegrenzten Freiheit der Berge haben, oder? Wer will schon da hoch, wo alle anderen hoch kommen? Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner...

Klingt das so, als sei ich gegen den Freeridetrend? Keineswegs, besteht doch nur durch diesen Trend und meinen Cannondale-Freund aus Radolfzell-City die Chance, dass irgendwann Mountainbiken in der Natur, wo es herkommt und hingehört, kein "Verbrechen" mehr sein könnte!
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Additional Information:
NC-17 Homepage

Dienstag, 16. Dezember 2008

Ja ist denn heut' schon Weihnachten? Geschenktip für Leichtbauer!

Es ist wieder mal so weit - die Adventszeit richtet sich auf ihr spannendes Finale ein; wir alle sind auf der Suche nach Geschenken, nach kleinen Aufmerksamkeiten und natürlich, wie das ganze Jahr über auch, leichten Teilen für das geliebte Bike. Nur eben nun ein bisschen mehr, weil zum Beispiel das Weihnachtsgeld auf das Konto geflossen ist und nur darauf wartet, investiert zu werden.

So wurde nun gestern bei mir ein Paket abgegeben, dessen Inhalt genau in diese Kategorie fällt - ein tolles Geschenk für einen gewichtsbewussten Mountainbiker. In letzter Zeit sind Flatpedale immer weiter auf dem Vormarsch und selbst die Downhillelite heizt vermehrt auf den klickfreien Pedalen gen Tal. Doch nicht alle Pedale taugen für den ambitionierten Fahrer. Einige sind zu klein, andere haben ein grässliches Antlitz und sind nur in schnöden Farben erhältlich und die meisten sind schlicht und ergreifend zu schwer. So wie meine bis vor wenigen Stunden. Funn Soljam Viper Pedale nenne ich mein Eigen, 610g schwer. Das wird sich nun ändern!

Schon lange habe ich nicht mehr so viel Gewicht auf ein Mal gespart wie mit dem Inhalt dieses Pakets. Direkt von der deutschen Firma NC-17, die ständig nach tollen Detaillösungen sucht und immer vorne mit dabei bei der Evolution des Radfahrens ist, erreichten mich nagel neue NC-17 Sudpin III S-Pro Pedalen.

Das Erfolgsmodell Sudpin II S-Pro sollte allen bekannt sein und seit geraumer Zeit hat NC-17 nun eine noch flachere, noch leichtere Pedale für den Racer unter den Mountainbikern im Angebot. Satte 100g wurden gegenüber dem Schwestermodell abgespeckt. Gerade mal 15mm misst das Pedal an der dicksten Stelle und das Gewicht liegt bei unglaublichen 395g. Und das ohne Titanachse und Magnesiumbody. Ein Pedalkörper aus 7075-T6 Aluminium und eine solide Cr-Mo Achse werden über gedichete Präzisionslager verbunden und ein Gewicht erreicht, das bislang nur von Magnesiumpedalen erreicht werden konnte.

Auf die ersten Fahreindrücke bin ich wirklich gespannt, aber so out-of-the-box macht das Pedal einen extrem guten Eindruck. Die Eloxierung ist gelungen, die Lasergravouren hochwertig und alles scheint solide gemacht zu sein. Hinzu kommt, dass NC-17 eine Packung Ersatzpins direkt mitliefert, ebenso wie einen Aufkleber. Sehr aufmerksam und vor allem toll für den Endbenutzer. Wer außerdem noch ein bisschen stylen will, der bekommt auch hier von der vielfältigen Marke einiges geboten: die Supdin III S-Pro Pedale gibt es in schwarz, weiß, rot und grün - passend zum durchgestylten Bike!

Wer es noch leichter haben möchte und das vermutlich leichteste auf dem Markt erhältliche, vollwertige Flatpedal sein Eigen nennen möchte, wird ebenfalls bei NC-17 fündig. Wenn ein Alupedal schon auf unter 400g kommt, wo kommt dann erst ein Magnesium Modell mit Titanachse hin? Die Jungs von NC-17 haben die Grenzen ausgelotet und alles was sie haben zusammen geworfen und das MG II Ti S-Pro Pedal vorgestellt. Ein Body aus geschmiedeten Magnesium, eine Achse aus feinem Titan, Präzisionslager... was will man mehr? Genau - das Gewicht wissen! 296g. Komplett. Mit Pins. Das ist meines Wissens nach Rekord und eine Ansage an die Konkurrenz.


Was gibt es noch neues bei NC-17? Stay Tuned, ich sage nur: Getriebekurbel!
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Additional Infromation:
NC-17 Homepage