Dienstag, 14. April 2009

Steve Smith - ein kleines Video!

Jung und talentiert - so könnte man Steve Smith beschreiben. Ganz nebenbei ist er auch noch immer verdammt stylish unterwegs. Seine Bikes leuchten auch im dunkelsten Wald und nunja - die feshen TLD Outfits stehen den Bikes in keiner Weise nach.

Beim ersten World Cup Rennen des Jahres in Pietermaritzburg ist der Red Bull beflügelte Kanadier, der mittlerweile nicht mit für Cove, sondern für das Team MS Evil fährt, als 20. ins Ziel gekommen und wird im Laufe der Saison sicherlich auch noch für die ein oder andere Top10 Platzierung gut sein.



Im Freecastervideo zeigt Steve, der auch schon in Seasons ein feines DH-Segment hatte, wie schön das DH-Racing sein kann.

Vienna Air King Video

Der lang erwartete Start der Mountainbike Saison wurde letztes Wochenende, am 4. und 5 April, von den besten Dirtjumpern Europas, der USA und Australien im sonnigen Wien beim Vienna Air King zelebriert. Der 19jährige Schwede Martin Söderström zeigte die saubersten Runs mit einer großen Bandbreite an schwierigen Tricks und holte sich den Titel „Vienna Air King 2009“. Der US-Amerikaner Paul Basagoitia gewann die PANASONIC-Best-Trick-Competition mit einem technisch sehr anspruchsvollem 360 Tailwhip am Step Down Sprung des Starturms.

Nun gibt es - der Veranstalter denkt mit - ein schickes Freecaster-Video vom Wettbewerb:




Ein zweites, schön gemachtes Video kommt vom IBC User Milkman's Son, der live vor Ort war.

LINK zum Video

Vielen Dank!

Die Ergebnisse:

1st Martin Söderström (SWE) NS Bikes
2nd Amir Kabbani (GER) Cannondale
3rd Paul Basagoitia (USA) Kona
4th Sam Pilgrim (GBR) Diamondback
5th Lance McDermott (GBR) Scott
6th Thomas Zejda (CZE) Horsefeathers
7th Sam Reynolds (GBR) DMR
8th Bartosz Obukowicz (POL) NS Bikes
9th Andi Wittmann (GER) Giant
10th Linus Sjöholm (SWE) Scott
11th Ferenc Horváth (HUN) Orbea
12th Daniel Madzia (AUT)
13th Ramon Hunziker (SUI) Specialized
14th Philipp Frühwirth (AUT)
15th Pascal Breitenstein (SUI) Kona

Den vollen Bericht und mehr Bilder auf Mtb-news.de --> LINK

Sonntag, 12. April 2009

4X World Cup in Pietermaritzburg – so war das Rennen wirklich!

Was war das doch ein gelungener Einstieg in die UCI Weltcup Saison 2009. Und was habe ich mich gefreut, dass die BMX-Olympioniken wieder zurück sind und gleich mal ¾ des Finales stellten – einzig der unsymphatische Weltmeister und Dominator der letzten Saison, Rafael Alvarez de Lara Lukas, konnte sich zu ihnen gesellen. Und dann war da noch das eigentlich viel spannendere kleine Finale mit dem deutschen Hecht Joahnnes Fischbach, dem eindeutig coolsten Fahrer des Zirkus – Cedric Gracia – und dessen Landsmann Romain Saladini und dem Statisten Scott Beaumont.
Wie war es zu dieser Konstellation gekommen? Alles Begann im Achtelfinale, in dem Guido Tschugg gleich mal mit den Kollegen Graves und Saladini Bekanntschaft machte und sein Ghost abstellen musste, in dem Fischbach zeigte, dass er zwar schneller als Alvarez ist, dieser aber der abgezocktere Vollprofi ist und Cedric das Potential des Zieltripels offenbarte.
Die Rennen der Olympioniken waren, auch dank der längsten Strecke, die der 4X Zirkus je gesehen hat, tendenziell langweilig: Graves, Prokop und Rinderknecht verdrehten sich die Köpfe, um nach der Konkurrenz Ausschau zu halten und auch Dan Atherton, der letztes Jahr noch einen Weltcup gewinnen konnte, musste sich mit der Rückansicht der BMXer zufrieden stellen.
Ein weiteres Highlight war natürlich noch der Synchron-Sturz von Kamil Tartakovic und dem Australier Madill gleich am ersten Sprung im Achtelfinale, großes Tennis.
Richtig los ging es im Halbfinale, wenn auch nicht unbedingt erfreulich: Fischbach rutscht in Kurve 1 weg, verliert den Anschluss – Gracia stürzt an Position 2 liegend unglücklich und vorne machen andere das Rennen. Das kleine Finale entschied schließlich Saladini vor Gracia für sich, nachdem Fischbach erneut heftig gestürzt war – und damit offenbarte, dass die Sprünge für über 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit immer noch zu kurz waren.
Im Finale zeigte Graves zwar unspektakulär aber doch beeindruckend schnell, wer die Hosen an hat und Rafael Alvarez musste sich mit dem dritten Platz begnügen – nachdem er den Schweizer Roger Rinderknecht in einer Rangelei noch um seinen Antrieb gebracht hatte.

Insgesamt ein spannender Auftakt, auch wenn die Strecke gerne noch mehr Überholmöglichkeiten hätte bieten können – die langen schnellen Stücke waren in erster Linie kraftraubend und wenig unterhaltsam. Bleibt nur zu hoffen, dass Graves nicht an die Dominanz von Alvarez im letzten Jahr anknüpfen wird. Wobei es ihm mehr zu gönnen wäre als dem Spanier - Jared Graves ist nicht nur verdammt schnell, sondern auch verdammt sympathisch.

Für alle, die nicht auf das in wenigen Minuten beginnende Finale des Damendownhills warten können, hier noch ein Video mit einigen schönen Aufnahmen aus der Qualifikation:


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Wenn alle draußen sind, wird dann das Draußen zum Drinnen?

Ja der Frühling ist unwiderruflich da!
Jetzt, da die Sonne wieder stärker und länger scheint, treibt es nicht nur die Blumen aus dem Boden - auch die Menschheit drängt mit aller Macht nach draußen. Ob Wald, Wiesen oder Straße: Gerade jetzt zur Osterzeit, in der die Berufstätigen Urlaub haben und das Wetter wieder warm und sonnig ist, zieht es viele an die frische Luft: Wanderer, (Motor)Radfahrer und auch die Autofahrer sind auf Tour.
Doch wie so oft wenn viele Individuen auf geballt engem Raum einander begegnen kommt es zu Konflikten. Einjeder beansprucht den ruhigsten Fleck, den klarsten See und den schönsten Weg für sich; will das Erlebnis Natur ungestört allein genießen und feindet alle weiteren Interessenten an. Woher kommt das?

Das Revierverhalten
Jedes Individuum benötigt einen Lebensraum, ein Revier. Im alltäglichen Leben ist das unsere Wohnung, unser Haus – hier haben wir Intimsphäre und fühlen uns sicher. Unser Revier ist dort, wo wir uns hauptsächlich aufhalten - gehen wir also vermehrt nach draußen verschiebt sich auch unser Lebensraum.
In der eigenen Wohnung ist man ungestört – es gibt keine Konkurrenz und in der Regel haben auch nur wir alleine einen Schlüssel zu unserem trauten Heim. Draußen ist das anders. Plötzlich sieht man sich Rudeln von Nordic-Stalkern, Wanderern und Mountainbikern gegenüber. Schnell schließt man sich seiner spezifischen Art an, um nicht von den anderen gefressen zu werden.
Automatisch entstehen Rivalitäten, denn der Lebensraum ist begrenzt. Es gilt das seit jeher bekannte Naturgesetz: „Fressen oder gefressen werden“
Jede Art beginnt Feindbilder zu entwickeln und Konflikte zu schüren. Interessant ist hier, dass es einige Spezies zu geben scheint, die miteinander nicht in Rivalität stehen, wie zum Beispiel der Homo viator humilis (gemeiner Wanderer) und sein naher Verwandter, der Homo septentrionalis peditis (nördlicher Fußgänger, auch bekannt als Nordic-Walker).
Auch im gesellschaftlichen (deutschen) Alltag finden wir diese Feindbilder und Konstellationen immer wieder. Als bekanntes Beispiel dürfte die seit fast einem Jahrhundert währende Rivalität im „Revier“ zwischen dem VFL Bochum, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 herhalten, wie unsere lieben Freunde aus dem Ruhrpott beipflichten werden.
Viele Autofahrer finden sich durch die links überholenden, selten zu schnell fahrenden Motorräder provoziert und meinen Sheriff spielen zu müssen. Vielleicht sind das die gleichen Persönlichkeiten die (Geh-, Regen)Stöcke in die Speichen der Radfahrer werfen, ohne sich der eventuellen Folgen und Konsequenzen im Klaren zu sein.
Schwarze Schafe gibt es sicherlich überall, auch bei den MTBern. Ein wenig Psychoanalyse hilft hier weiter, auch wenn bereits mit deutlich weniger Aufwand den meisten geholfen ist. Schon fünf Minuten Selbstrefflektion pro Tag hilfen, den Sheriff in sich zu besiegen.

Bleibt nur noch eine Frage: Wer ist am Besten an den Lebensraum „Draußen“ angepasst, wer hat seine ökologische Nische gefunden und kann sein Revier behaupten?
In diesem Sinne: Frohe Ostern!


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Vielen Dank an Jonas für diesen belebenden Beitrag! Mehr in diesem Stile wird es in Zukunft unter dem Label "Gedanken" zu lesen geben.

Samstag, 11. April 2009

UCI World Cup #1 Pietermaritzburg: Sam Hill Bike-Check

Never change a running system heißt ein beliebtes Sprichwort in jeder nur erdenktlichen Sportart. Jeder Speerwerfer hat seinen Lieblingsspeer, Maria Riesch fährt auf einem gebrochenen und anschließend reparierten Ski, weil sie mit ihm gewonnen hat.

In eben dieser Weise gehörte auch Sam Hill zu Ironhorse, das Sunday war sein Bike und der Fahrer und seine Marke wurden bald synonym verwendet. Zum Ende der letzten Saison gab es dann die große Sensation: Sam Hill sollte Team Monsterenergy-Ironhorse verlassen und zu einer Marke wechseln, die zwar im Mountainbike Business eine der Größten ist, im Downhill World Cup jedoch seit einiger Zeit absolut unterrepräsentiert war: Specialized.

Schnell wurden Gerüchte laut, das Bikepark-Bike Specialized Demo würde nicht mehr als den Namen für Sam's Racebike liefern, die Geometrie sei die eines Ironhorse Sundays. Andere hingegen waren sich sicher, dass Sam Hill auf egal welchem Demo niemals schnell sein würde, sei doch der Hinterbau absolut nicht für seinen Fahrstil geeignet.

Nun ist beim heutigen Qualifying zwar Sam Hill nicht unter den Top 3 zu finden, doch ist die Strecke mit einem sehr langen Tretstück für den Flatpedal Fahrer Hill auch nicht ideal - für ihn darf's gern eine Portion steiler, ruppiger und verblockter sein. Dennoch sieht er auf den Videoaufnahmen keineswegs langsam aus und wird am Sonntag Nachmittag im Finale zeigen, in welcher Form er momentan ist. Sein Bike sieht jedenfalls sehr gut aus und wer realistisch ist, wird feststellen, dass ein Sam Hill, genau wie auch alle anderen Topathleten dieser Disziplin, auf egal welchem Downhill Bike schnell wäre. Kraftstoff und andere Wannabe-DH-Bikes mal ausgenommen.

Die Bikes von Sam Hill waren schon immer detailverliebte Räder, die bis zur Perfektion getrimmt wurden. Leise und aufgeräumt sollten sie sein, mit vielen individuellen Lösungen die auch den Weg an viele Privatbikes finden sollten.

Auf dem Weg von Ironhorse hin zu Specialized hat Sam Hill viele seiner Sponsoren mitgenommen, jedoch gab es einie herausragende Änderungen. Anstatt der abgrundtief hässlichen WTB-Sättel sind die Teambikes nun mit SDG I-Beam Sätteln ausgestattet, eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Außerdem hat Sram das Bike komplett in Beschlag genommen und die FSA Gravity Light Kurbeln durch Blackbox Truvativ Komponenten ersetzt.

Der Rest des Bikes ist nach wie vor sowohl farblich, als auch technisch einwandfrei abgestimmt und mit vielen Teamonly-Parts garniert: vom grün eloxierten XO Schaltwerk über den gravierten Vorbau hin zur gelungenen Rahmenlackierung - das Bike sieht umwerfend aus und wirkt schon im Stand wie eine Rakete. Und das schreibt hier jemand, der eigentlich kein Fan des Demo-Doppel-Hinterbaus ist ;)

Selbstverständlich haben diejenigen, die schon immer wussten, dass Sam Hill einen Costumrahmen fahren würde, Recht behalten. Das war aber wiederum auch keine schwere Frage, fahren doch beinahe alle Profis spezielle Rahmen. Das Demo 8 von Team Monsterenergy Specialized weicht trotzdem nur in einigen wenigen Punkten von einem Serienrahmen ab. Das Innenlager ist gut 25mm tiefer als bei den Seriendemos, um mehr Kontrolle und Stabilität zu ermöglichen. Außerdem wurde der Federweg auf 203mm reduziert und ein 1.5" Steuerrohr aus dem Demo 7 verwendet, um extra flache Reduziersteuersätze für weniger Aufbauhöhe an der Front verwenden zu können. Experimentiert wurde auch mit der Kettenstrebenlänge. Hier entschied sich Sam für kürzere Kettenstreben, die das Bike deutlich handlicher machen und in Kombination mit dem tiefen Innenlager trotzdem noch genügend Laufruhe bieten. Als letzte Änderung gibt es an Sam Hills Bike nicht die Möglichkeit, verschiedene Dämpferaufnahmen zu wählen. Das spart einerseits Gewicht und sorgt andererseits für eine cleanere Optik. Insgesamt beläuft sich das Rahmengewicht (ohne Dämpfer) auf ca. 3,9kg, was ein guter, durchschnittlicher Wert ist. Immerhin wiegt ein Trek Session das gleiche - nur eben mit Dämpfer (Stabilität und Haltbarkeit tauchen in dieser Überlegung nicht vor ;) )
Möglicherweise wird es ein ähnliches Bike ab 2010 auch für uns Normalsterbliche zu kaufen geben, fehlt doch momentan ein echtes Racebike im Programm von Specialized.

Mit diesem Setup entspricht das Bike nun dem Fahrstil des jungen Australiers, der vermutlich schneller als jeder andere auf der Welt um enge, steile Kurven fahren kann. Er fährt ein bisschen weiter über dem Lenker als die meisten anderen Fahrer und steuert die Kurven von der Front her, nicht mit dem Hinterrad. Diese Gewichtsverteilung unterstützen die kurzen Kettenstreben und das tiefe Innenlager und sorgen dafür, dass es sich wie auf Schienen um die Kurven heizen lässt.

Morgen Nachmittag werden wir mehr wissen - dann wird der erste World Cup des Jahres 2009 gefahren sein und man wird sehen, ob das veränderte System trotzdem läuft.

Bilder von Fraser Britton, Infos über NSMB.com

UCI World Cup #1 Pietermartizburg: Quali-Video

An diesem Wochenende trifft sich im südafrikanischen Pietermaritzburg die Weltelite des Mountainbikens, um im DH, 4x und CC das erste Rennen der neuen Saison zu bestreiten und die ersten World Cup Punkte zu sammeln.

Soeben erreichte mich über MTBcut.tv ein feines Video von der Downhill Qualifikation mit einigen feinen Aufnahmen.



Die Ergebnisse des DH-Qualityings: Mick Hannah auf Platz 1, dicht gefolgt von Greg Minnaar und Chris Kovarik, der auf der gleichen Strecke schon am letzten Wochenende auf den ersten Platz gerast war und die südafrikanischen Meisterschaften gewinnen konnte.

Dabei gab es auch einige technische Überraschungen: An den Bikes von Greg Minnaar und Steve Peat wurden Rock Shox Blackbox Luftdämpfer mit extrem großer Einbaulänge und Ausgleichsbehälter gesichtet - bald mehr davon...



Heute Nachmittag wird ab 16:15 Uhr das 4x Finale übertragen, morgen Nachmittag folgt dann das DH - Finale!

Donnerstag, 9. April 2009

Das Glück ist mit den Dummen - (K)ein Grund für Frust?!


Das Glück ist nicht fair verteilt. Das ist fakt. Oder hat nicht dieser Volltrottel neulich erst wieder einen Zehner gefunden, die fesche Braut abgegrätscht und auf Ebay ein richtiges Schnäppchen geschlagen? Denkt doch mal an Homer Simpson!
Die Frage ist nur: Sollte man sich als wenig mit Glück gesegneter über diese unfaire Willkür aufregen? Verdient haben es diese Kollegen doch auf keinen Fall, und man selbst hätte auch kein Problem damit, wenn einem die Dinge mal so richtig reinlaufen!
Ich denke jedoch man sollte die Sachlage anders sehen: Diese Ungleichverteilung ist doch nur sinnvoll und eigentlich ein Kompliment an den scheinbar benachteiligten! Wie traurig muss es sein, nicht ohne glückliche Zufälle über die Runden zu kommen? Wie stolz darf man sein, nicht auf himmlische Almosen angewiesen zu sein! Glück haben die, die es nötig haben - wer es nicht nötig hat, sollte dafür schlichtweg dankbar sein. In diesem Sinne ist es ein großes Glück, kein Glück zu haben, quasi glücklos glücklich...
Wenn mir demnächst ein Vollversager strahlend erzählt, wie sich für ihn alles ganz von selbst gelöst hat, werde ich zurück grinsen und mir verkneifen, ihm den Unterschied zwischen Gebrauchen und Brauchen zu erklären... gebrauchen kann es jeder - brauchen tun es nur die Spaten und Flachzangen unter uns.

Bleibt nur noch zu sagen: Ich habe genug Sex, das Leben fickt mich jeden Tag...

Mittwoch, 8. April 2009

Weise Worte


"It ain't over, till it is over" - diese weisen Worte von 4X - und DH-Hecht Dan Atherton treffen auch auf die Skisaison 08/09 zu - welche mit inzwischen über 30 Skitagen schon gut dabei ist, aber noch nicht daran denkt, vorbei zu sein. Pulverschnee wird zwar rar, doch auch Sulz ist weich genug für Drops wie den obrigen...

Dienstag, 7. April 2009

Tagtraum

Stundenlang kreiste der Hubschrauber um die Bergspitzen auf 3300m, schien jedoch weder motiviert in Not geratenen Alpinisten zu retten, noch irgendwo zu landen. Während wir uns die Frage stellten, wer sich so etwas leisten kann - immerhin kostet eine Stunde Helikopterflug etwa 20000€ - kam der Heli nah genug heran, um seine Aufschrift lesbar zu machen: Redbull Sky Eye. Da hätten wir auch drauf kommen können - die Jungs filmten einige Eiskletterer am Rand des Zillertaler Gletschers... Respekt dafür, im Eis zu frieren und auch dafür, mit Energydrinks genug Geld zu verdienen, um 900 Mio. Euro im Jahr für Extremsportmarketing ausgeben zu können!

Freitag, 3. April 2009

Blick zurück: der Monat März

Der März war ein Monat wie keiner zuvor. Wettertechnisch war er äußerst spärlich mit schönen Tagen geschmückt und vielleicht aus diesem Grund gab es hier eine Menge zu lesen.

Nicht weniger als 49 Posts sind veröffentlicht worden und das beste daran ist: erstmals gab es mehr als 10000 Besucher auf falllineproductions.blogspot.com! Etwa 315 Mountainbikefans haben täglich auf dem Blog vorbeigeschaut und für das große Interesse möchte ich mich hier recht herzlich bedanken - es wird auch in Zukunft viele interessante Berichte zu lesen geben. Schönerweise kamen die Besucher nicht nur aus Deutschland. Zwar nimmt der deutschsprachige Raum mit gut 9500 von ihnen den bei weiten größten Teil vom Kuchen in Anspruch, doch trotz der deutschen Sprache schlichen sich auch 80 US-Amerikaner über den Blog. Franzosen und Spanier taten es ihnen gleich und werden hoffentlich auch zumindest etwas zu sehen gehabt haben :)

Deutschlandintern zeigt die Verteilung eindeutig, wo in der Republik das Mountainbiken populär ist:

Fast 900 Besucher konnten der Stadt München zugeordnet werden, während der nächste Verfolger - Nürnberg - gerade 402 Besucher auf dem Konto hat und von Stuttgart und Berlin gejagt wird. Die Top 10 werden von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Freiburg und Karlsruhe komplettiert. Auf dem Karten Overlay zeigt sich diese Verteilung noch deutlich schöner:

Besonderes Interesse dürfte die Münchener-Fraktion an der Zerstörung ihres Bombenkraters gehabt haben, doch auch ohne diesen Beitrag wären sie klar in Front gelegen. Ein weiteres Zeichen dafür, wie groß der Fehler des Landratsamtes, die Strecke zu schließen, gewesen ist. Doch die Freistaatler werden ihren Bombenkrater nicht vergessen... Mountainbiken lebt!

So heißt es einmal mehr: dranbleiben :) Der Sommer steht in den Startlöchern, die Reifen greifen nicht mehr nur in Schlamm oder vertrocknetes Gras, sondern lassen frisches Grün und heißen Staub durch die Luft wirbeln - jehaaa! Bleibt nur noch zu sagen: ab auf's Rad, raus in die Freiheit!