Mittwoch, 21. Januar 2009

Evil Bikes Revolt - erste Bilder bei Littermag

Was bislang nur als Animation existierte, scheint nun Wirklichkeit geworden zu sein - der DH-Rahmen Revolt von Evil Bikes.

Mit Teamridern wie Thomas Vanderham und Stevie Smith wird der Rahmen, dessen Federungsdesign von keinem geringeren als Dave Weagle entwickelt wurde, gewiss gut promoted werden. In wenigen Tagen soll die offizielle Vorstellung erfolgen... er sieht heiß aus!

Gesehen auf Littermag.com

Santa Cruz Blur XC Carbon

Auch eine etablierte Marke wie Santa Cruz muss sich neuen Herausforderungen stellen. Gerade eine solche Marke sollte neue Trends setzen im Bezug auf immer bessere Mountainbikes. Dazu gehört auch der Carbon-Trend, den Santa Cruz bislang weitestgehend ignoriert hat. Bislang wurde Carbon nur für die oberen Umlenkhebel der VPP-Hinterbauten verwendet, doch dass ändert sich nun mit einem Schlag: Santa Cruz's neues Blur XC ist da und ihr erstes Voll-Carbon-Fully!

Mit Sicherheit werden sich die Ingenieure bei Santa Cruz einige Gedanken gemacht haben, als sie ihr erstes Carbonfully gebaut haben. Es sollte leicht, steif, schön und schnell sein, dazu am besten noch eine etwas geringere Dämpferbelastung und noch ein bisschen weniger Pedaleinflüsse. Außerdem sollte die Servicefreundlichkeit und die Haltbarkeit der konstruktionsbedingt vielen Lager verbessert werden.

Wenn man den ersten Zahlen glauben schenken darf, haben sie all das erreicht. Der Rahmen wiegt in Größe M mit Rock Shox Monarch 3.3 Dämpfer gerade mal 1948g. Dieser Wert an sich ist schon herausragend - im Vergleich zum Vorgängermodell aus Aluminium sind das 411g weniger (bei gleicher Rahmengröße). Wer nun denk, das neue Modell sei ungleich unstabiler, dem sei versichert, dass Santa Cruz niemals ein klappriges Rad auf die Beine stellen würde. Die Marke betont immer wieder, wie wichtig ihr wirklich funktionierende Bikes sind. Aus diesem Grund gibt es keine Fahrergewichtsbeschränkung und die Möglichkeit, Federgabeln mit bis als 120mm Federweg zu fahren. Das oben abgebildete Komplettrad (Größe L) bringt somit ohne sinnlose Leichtbauparts gerade mal 10,15kg auf die Waage!

Um die Haltbarkeit zu erhöhen wurden vor allem die Umlenkungen überarbeitet. Der obere Link besteht nicht mehr aus Titan, sondern von nun an auch aus Carbon und dreht sich um besonders große Aluminiumachsen. Der untere, hochbelastete Link besteht nach wie vor aus Alu, wurde jedoch mit zwei Abschmiernippeln versehen, um die Lager bestens in Schuss zu halten und leicht pflegen zu können. Sinnvoller technischer Fortschritt und Leichtbau müssen nicht immer Gegensätze sein.

Und es hat sich noch mehr getan. Selbstverständlich gibt es ein austauschbares Schaltauge, Flaschenhalterschrauben und einen integrierten Kettenstrebenschutz. Der Federweg wurde um 10mm auf 105mm reduziert und ebenso die Dämpferlänge auf einen 165mm Dämpfer veringert - die verbesserten Umlenkungsverhältnisse mit kürzeren Links machen es möglich! Der Lenkwinkel beträgt angenehme 69,5° (bei 471mm Gabeleinbaulänge) und die Kettenstreben wurden auf 422mm verkürzt, um das Bike trotzdem schön agil zu lassen.

Ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit also? In meinen Augen ja! Das Blur XC steht so sexy wie noch nie da und wirkt schon im Stand unglaublich schnell. Trotz Carbon ist der Rahmen angenehm schlank geblieben und wird mit Sicherheit nicht nur auf Grund seines geringen Gewichts gekauft werden.
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Additional Information:
Santa Cruz Homepage
PDF mit allen wichtigen Angaben (Englisch)

Gesehen auf mtb-news.de, vielen Dank an Thomas

Dienstag, 20. Januar 2009

Tagtraum

Schon auf der Hinfahrt nach Korsika hatten wir überlegt, was wir mit der Insel verbinden. Worin wir alle übereinstimmten: Schrottreife Wracks am Straßenrand. Der Entschluss, in einem solchen fesche Fotos zu schießen, stand auch gleich fest, doch es dauerte bis an den Zweitletzten Tag, dass wir ein geeignetes Fotomodell fanden. Dann aber richtig.
Was dabei höchst überraschend war: Man möchte meinen, so ein Wrack interessierte niemand mehr, doch weit gefehlt! Als wir die rostige Schiebetür des Renaulttransporters auch nur berührten, beschwerte sich eine Anwohnerin, der wir anschließend versprechen mussten - und ich bin mir sicher, dass sie uns deshalb observiert hat - den Wagen in dem Zustand zurück zu lassen, wie wir ihn vorgefunden haben. Die Korsen scheinen zu wissen, dass sie berühmt für ihren Schrott in freier Natur sind.

Besserwisser

Strichcodes auf Artikeln deutscher Hersteller beginnen immer mit 40, 41, 42 oder 43.

Montag, 19. Januar 2009

Cam McCaul's River Gap...

Eine der amtlichsten Aktionen des neuen Hardcore-Streifens New World Disorder 9 hat vermutlich allen Zuschauern für kurze Zeit das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ein riesiges Gap über einen schmalen Fluss mit starker Strömung - und Trek Teamfahrer und Pinner Cam McCaul zieht im T-Shirt einen fetten Tailwhip drüber. Als ein szenenfremder Freund von mir das Ganze sah, tippte er so gleich auf Animation oder eine Montage.

Nun hat McCauls Sponsor Fox ein Video veröffentlicht, in dem ein bisschen mehr die Geschichte der Aktion beleuchtet wird: die ersten Versuche, die Sicherheitsvorkehrungen (ja, es hat welche gegeben!) und nicht zuletzt kleine Veränderungen am Sprung, um überhaupt einen Trick machen zu können.



Viel Spaß und immer dran denken - "When safetygear's around, nothing can go wrong. Goodevening"
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Gesehen auf Foxhead.com

5.10

In den letzten Jahren hat das Flatpedal einen zweiten Frühling erlebt. Bald ein Drittel der Fahrer im Mountainbike World Cup ist auf den flachen, breiten Pedalen unterwegs, und auch im Bikepark gehört das Klickpedal zur aussterbenden Spezies. Das liegt, gar keine Frage, an den immer besser werdenden Flatpedals: mehr Grip, mehr Haltbarkeit, weniger Gewicht. Aber viel Grip hatten die Dinger doch früher auch schon?!

Einen wirklich großen Einfluss darauf dürfte auch der kalifornische Hersteller Five.Ten [5.10] gehabt haben - und hat ihn noch immer. Als ich vor etwas mehr als drei Jahren zum ersten Mal hörte, dass er sich in Zukunft auch in der Bike-Branche engagieren würde, wusste ich, dass das nur gutes bedeuten konnte: schließlich versorgten mich meine Five.Ten Kletterschuhe dank ihrer Stealth C4 Sohle schon seit Jahren mit bestem Grip auf kleinsten Leisten, kniffligen Foothooks und schmierigen Reibungsplatten.

Der Impact war schließlich das Ergebnis der Bike-Entwicklung. Wie des Ketterpendant mit weichem, aber doch haltbaren Stealth-Gummi versehen und in zwei verschiedenen Schafthöhen stürtzen sich Profis wie Amateure (im französischen Sinne!) gleichermaßen auf ihn.

Die einzigen Punkte, die es bis dahin noch an ihm zu bemängeln gab, sollten bald verschwinden: Aussehen und die dicke Sohle: dem Style wurde zunächst durch Sam Hill und Nathan Rennie-Signature Schuhe auf die Sprünge geholfen, und spätestens heute durch den nagelneuen Freerider; die zu dicke Sohle dürfte beim neuesten Modell hoffentlich ebenfalls verschwunden sein.

Der Freerider Schuh macht darüber hinaus nicht nur auf dem Bike, sondern auch am Feierabend oder der Tanzfläche eine gute Figur... Outdoor goes Casual!

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Additional Information:
Five.Ten Homepage
5.10 Freerider Test auf mtb-news.de

Freitag, 16. Januar 2009

Tagtraum - Eiszeit #2

Aus dem Logbuch eines alten Kapitäns:

"Tag #214 im Eis: Im Norden nichts neues. Nach wie vor Kalt. Nun aber Sonne. Habe heute ein Flugzeug über uns ziehen sehen. Klar, fliegt ja auch mit Kerosin. Nicht Gas. EU-Beobachter haben bislang nichts erreicht - es fließt immer noch nichts. Dabei sollte doch eigentlich!? Egal. Wir bleiben gefroren. Passiert ohnehin nichts. Kann ja nicht."

Donnerstag, 15. Januar 2009

Frisch auf den Tisch - "The Tipping Point" Preview by Clay Porter

Wenn der Name Clay Porter im Zusammenhang mit MTB und am besten noch Downhill genannt wird, dann klingeln allen Fans die Ohren. Clay Porter, der Kopf hinter den beliebten Jahresvideos "Between the Tape" und zuletzt "F1rst", hat selbstverständlich auch in der vergangenen Saison keinen Weltcup verpasst und wird mit Sicherheit bald den Teaser seines neuen Films "The Tipping Point" vorstellen.

Um uns bei Laune zu halten hat er nun für littermag.com einen kleinen Einblick in sein Footage der letzten Saison zusammen geschnitten. Yeti Teamrider Aaron Gwin hatte die Ehre, die Hauptrolle zu stellen:



Noch jemand, der jetzt nicht auf Lust auf's schnelle Radfahren den steilen Berg runter bekommen hat?
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Gefunden auf: Littermag.com

Mittwoch, 14. Januar 2009

Yeti Ride Culture

Mit der Yeti Ride Culture lässt sich jetzt die World Cup Saison 2008 nochmal in vollen Zügen genießen - die Team-Videos sind wirklich sehenswert. Zu jedem einzelnen Stop gibt es Bild, Schnitt und Ton auf hohem Niveau und auch fahrerisch lassen Sam Blenkinsop und Justin Leov nichts anbrennen... enjoy!

Round #1 Maribor


Round #2 Vallnord


Round #3 Fort William


Round #4 Bromont


Round #5 Mont Sainte Anne


Round #6 Canberra


Round #7 Schladming


Spezial Feature:
UCI Worldchampionships in Val die Sole!




Schade, dass es für Jared Graves wieder nicht gereicht hat... jedes Jahr auf's Neue sieht es aus, als ob er schlicht und ergreifend der schnellste Mann der Welt sei und dann kommt doch immer was dazwischen. Fort William 2007 - platter Reifen. Val di Sole 2008 - Crash, von ihm nicht verursacht. Olympia 2008 - Crash, von ihm nicht verursacht. Aber es kommt ja noch die 2009er Saison... ob da mehr Glück im Spiel ist für den vielleicht schnellsten und coolsten 4xer der Welt? (neben CG naturlich, wobei der zu cool um schnell zu sein scheint!?)

Tagtraum

Neujahrstag, schon wieder fast zu Ende. Wir hatten alle zu viele Austern und Schnecken gegessen, so dass die knurrenden Mägen das Aufrappeln erschwerten. So dauerte es bis um 15:30, dass wir auf Tour konnten. Belohnt wurden wir um kurz vor sechs mit einem Wolkenmeer an Sonnenuntergang, im Dialog mit Neuschnee auf den Gipfeln der Belldonne...
Gesagt ist gesagt:

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!

Max Frisch