Dienstag, 12. Januar 2010
#400 Evil Bikes
Thema: Evil Bikes rocken!
Botschaft an die Leser: Freuen, danach Ausschau halten, Team anfeuern und evtl. kaufen
Botschaft an die Industrie: Der Stil ist, was wir wollen!
Bilder: Eurobike / Nikon D90 / Friedrichshafen
Damit ging alles los: Das Revolt. Zutaten: Dave Weagles neues Hinterbaukonzept, Flipchips zur Anpassung der Geometrie, schlichte Tarnkappenbomber-Optik und, ganz wichtig: Teamfahrer aus DH und FR, die die Botschaft: Schnell und Cool tragen - Stevie Smith, Matti Lehikonen und Thomas Vanderham rippen und whippen auf diesem Teil, was das Zeug hält.
Ab 2011 soll der kleine Bruder des Revolts unterwegs sein, von dem bisher erst relativ grobschlächtige Prototypen gesichtet wurden, doch wenn Evil auch in der 160er Klasse seinen eigenen Style beibehalten kann, wird auch das Teil rocken und ein Erfolg - hoffentlich sind die Teile auch in Europa bald häufiger zu sehen!
Freitag, 8. Januar 2010
Anhill Films: Follow Me
Bei den Aufnahmen muss das Wetter katastrophal gewesen sein und wer Sam Hill kennt, der weiß, dass der talentierte Australier, der sonst nie im Matsch fährt, genau bei diesen Konditionen zur Höchstform aufläuft... die Spannung steigt also - Follow Me wird ein Brenner, so viel ist sicher!
Den kompletten Text und alle weiteren Bilder findet ihr hier bei nsmb.com.
Samstag, 5. Dezember 2009
Thomas Vanderham und Brendan Fairclough - Whip it, baby!
Voila, alles in Slow Motion, alles im besten Licht. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorne haben wird!
Vanderham and Fairclough Whip Warm Up - More Mountain Bike Videos
Freitag, 17. April 2009
Steve Smith - Teambike
Mittlerweile haben sich einige Posts mit dem neuen Evil Downhillrahmen "Revolt" beschäftigt. Tröpfchenweise sind Details und News bekannt geworden und am letzten Wochenende durfte der Rahmen seine World Cup Premiere feiern.




Direkt aus Südafrike ging es dann für Team Evil weiter zum Sea Otter Classic Festival, dass mittlerweile in vollem Gange ist. Hier nun endlich die fertigen Bilder des Rahmens mit vollendetem Steuerrohr, schönen Frästeilen und unglaublich guten Graphiken.
Steve Smith im Interview:Der Hinterbau in Aktion:
Alle Bilder von Pinkbike.com User spoiledgoods, ebenso die Videos.
Dienstag, 17. März 2009
Teuflisch schnell - Steve Smith auf Evil
Hinter Evil steht ein altbekanntes, erfahrenes Team. Die ehemalige Hardtailmarke von Dave Weagle ist für 2009 zu einem der coolsten Teams der kommenden Saison geworden. Mit Thomas Vanderham, Steve Smith, Matti Lehikonen und Filip Polc sind einige echte Podiumsanwärter im Team und Vanderham wird mit seinem unvergleichlichen Style für feine Fotos und Videoaufnahmen sorgen. Außerdem ist er auch im Downhill nicht unbedingt langsam. Unterstützt werden die Fahrer von Todd Seplavy (ehemaliger Ironhorse Produktmanager) und Gabe Fox (ehemaliger Cove Bikes Produktmanager)
Mit dem neuen Bike und dem neuen Team bleibt Evil jedoch seinem Gründer Dave Weagle treu und verwendet sein neustes Hinterbausystem, das Delta System. Sein bekanntestes Werk, der DW-Link, wird weiterhin bei Turner Bikes und Ibis verbaut, während das Delta System exklusiv im Evil Revolt verbaut werden wird.
Nun, da alles bereit zu sein scheint, gibt es dann endlich ein Fotoshooting mit Ian Hylands an der North Shore. Dabei überzeugt das Bike sogleich mit weicher, sauberer Linienführung und das trotz einer relativ komplexen Dämpferanlenkung. Schon im Stand sieht das Bike schnell und aggressiv aus. Wie der Hinterbau funktioniert, erschließt sich jedoch nicht auf den ersten Blick.
Wie schon bei Commencals Supreme Downhiller oder dem Lapierre 230DH kann beim Revolt der Lenkwinkel über eine Hülse und zwei Schrauben im Steuerrohr verstellt werden. Der Verstellbereich liegt zwischen 64° und 66°.
Um den Hinterbau, das Highlight des Bikes, besser zu verstehen, hier einige Erklärungen von Entwickler Dave Weagle:
"Das DELTA System ist entwickelt worden, um unter anderem sehr komplexe Raderhebungskurven zu erreichen, die verwendet werden können, um den Hinterbau auf verschiedene Streckenbedingungen sowie Dämpfereinstellungen anzupassen. Das zweifach progressive Übersetzungsverhältnis ist etwas, was ich für Downhillbikes mit Stahlfederdämpfer entwickelt habe, um einen Vorteil aus den verfügbaren geschwindigkeitsabhängig dämpfenden Dämpfern zu ziehen.
Mechanisch betrachtet verwendet das System sehr kompakte Hebel, die eine große Winkel- und Geschwindigkeitsänderung über den Federwegsbereich hinweg erreichen. Ich verwende das zu meinem Vorteil, so dass ich das Übersetzungsverhältnis an die Arbeitsweise der geschwindigkeitsempfindlichen (High- und Lowspeeddämpfung) Dämpfer anpassen kann. Letzten Endes bietet das System somit einen sehr weichen Anfang des Federwegs, ein sehr direktes, traktionsreiches Intervall durch die Mitte und endlos erscheinenden Federweg am Ende des Hubs durch eine große Progression. Was passiert, wenn eine nach oben gerichtete Kraft auf das Hinterrad einwirkt, ist sehr kompliziert zu erklären. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Erklärung besonders nützlich sein wird, aber hier kommt sie. Der Schwingarm hat einen hinteren Teil, der das Rad hält, und einen vorderen Teil, das mit der Umlenkung verbunden ist. Wenn die Federung komprimiert wird, dreht sich die hintere Sektion nach oben um den Drehpunkt, während der vordere Teil sich nach unten dreht. Dieser vordere Teil zieht an einem kleinen Umlenkhebel. Dieser Spannungshebel ist mit dreieckigen Links verbunden, die sich um den Rahmen drehen und den Dämpfer nach hinten drücken, wenn die Federung komprimiert wird. Das Ende des Dämpfers ist ebenfalls mit dem Schwingarm verbunden und wird gleichzeitig nach vorne gedrückt. Dieser schwimmende Dämpfer (Floating Shock, vlg. Fusion, Cube, Trek) wurde nicht aus Gründen der Federung konstruiert, sondern macht das strukturelle Designs des long travel Bikes einfacher. Ursprünglich hatte das Design keinen schwimmenden Dämpfer. Ich musste die Kinematik neugestalten und den schwimmenden Dämpfer auf halbem Weg zu Vollendung des Projekts konstruieren, um dabei zu helfen, die Ziele des Design Teams zu erreichen.
Das gesamte System ist als eine Einheit entwickelt worden. Der Dämpfer, der vorgesehene Einsatzbereich und die Geometrie hängen eng miteinander zusammen. Nur so entsteht ein wirklich hervorragend funktionieres Gesamtkonzept. Der Hauptdrehpunkt wurde sorgfältig ausgewählt, um eine gute Mischung aus Beschleunigung und Bremsperformance zu erreichen. So beschleunigt das Bike ohne zusätzliche Dämpfung ruhig, was es ermöglicht, die Dämpferabstimmung auf die jeweilige Strecke noch präziser vorzunehmen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil des Systems ist die Abpassungsfähigkeit durch Fahrer und Mechaniker. So kann die Geometrie verstellt werden, ohne die Übersetzungsverhältnisse und die Raderhebungskurve zu verändern. Zusätzlich können verschiedene Umlenkungssätze verwendet werden, um den Charakter des Bikes grundsätzlich zu verändern. Von diesen Umrüstsets werden die World Cup Fahrer profitieren, wenn sie die Bikes auf die vollkommen verschiedenen Strecken im Laufe der Saison abstimmen."
Aus all diesen Erklärungen leitet sich zwingendermaßen eine Frage ab, nämlich, wie das Delte System sich im Vergleich mit den DW Link Bikes fährt, speziell den neuen Turner Bikes.
Dave Weagle dazu: "Ich betrachte die Hinterbauten von Turner Bikes, Pivot und Ibis nicht als eine neue Generation von DW-Links. Ich lerne und wende das neu gelernte bei jedem Bike an, dass ich entwickle. Jeder Rahmen ist eine Weiterentwicklung und eine Verbesserung wo immer das möglich ist. Gleichzeitig sind die Bikes alle dem ursprünglichen Design des DW-Links treu geblieben. Das neue DHR ist eine entscheidende Entwicklung wem vom Ironhorse Sunday, das um den wegabhängigen 5th Element Dämpfer herum entwickelt wurde. Wie das Revolt hat das DHR ein zweifach progressives Übersetzungsverhältnis und wurde um die geschwindigkeitsabhängige Dämpfung des Fox RC4 Dämpfers entwickelt. Zu Fahren sind beide Bikes sehr ähnlich, einander vielleicht ähnlicher in ihrer Federungsqualität als zwei andere Bikes auf dem Markt. Beide bieten zunächst unvorstellbare Traktion und ebenso unvorstellbare Empfindlichkeit bei kleinen Schlägen sowie eine endlose Progression am Ende des Federwegs.
Ganz besonders im Bezug auf das Revolt ist dabei die Möglichkeit, die Federung und die Geometrie unabhängig voneinander einzustellen. Diejenigen von uns, die seit den 90er Jahren Downhill fahren, erinnern sich an die Zeit, in der jedes Bike zehn Optionen für die Geometrie- und Dämpfereinstellung hatte und wir uns freuten, wenn eine der zehn funktionierte. Am Revolt gibt es keine einzige schlechte Option. Es basiert alles auf persönlichen Vorlieben. Wenn du einen Luftdämpfer mit wegabhäniger Dämpfung fahren willst können wir die Einstellung entwickeln. Wer seinen Rahmen gern mit einem tiefen Innenlager und flachem Lenkwinkel, irgendwo dazwischen oder komplett umgekehrt, fährt, wird mit dem Revolt zufrieden gestellt. Personalisierung, Update- und Einstellmöglichkeiten sind das, worauf es ankommt - die Kombination zu finden, die perfekt für dich und niemanden sonst ist. Ein anderer wichtiger Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, dass das Bike das Potential hat, wirklich leicht zu sein. Es ist eine Sache, die News mit einem 15,4kg leichten Downhill Prototypen zu würzen und dann 18 - 19kg schwere Bikes zu verkaufen. Eine andere ist es, nach allem, was ich bislang gesehen habe, einen wirklich leichten Rahmen zu bauen. Demnach wird das Revolt einer der leichtesten Downhill Rahmen sein, den ich je gesehen habe. Der Rahmen selbst wiegt um die 3,4kg und hat noch Leichtbaupotential. Das neue DHR ist das einzige andere Bike, das ich in dieser Gewichtsklasse kenne. (Anmerkung von Fallline Productions: Der Trek Session 88 Rahmen liegt auch in dieser Gewichtsklasse, ebenso wie der Lapierre 230DH Rahmen)
Noch Fragen? Wir freuen uns jedenfalls auf ein neues, vielversprechendes Team im Worldcup und spannende Rennen 2009.
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Gefunden auf NSMB.com
Alle Bilder sind von Ian Hylands
Mittwoch, 25. Februar 2009
Evil Bikes und MS Racing greifen gemeinsam im Worldcup an!
Das Team wird ein dynamischer Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spitzenfahrern sein, die Evil Bikes als Marke im Worldcup repräsentieren werden. Das neue, für Evil erste DH-Bike, wird von ihnen gefahren, getestet und weiterentwickelt werden. Neben dem Worldcup Team wird Thomas Vanderham den Rahmen im Freerideeinsatz fahren.
Jüngster Fahrer des Teams ist der 19 jährige Kanadier Steve Smitz, der in der abschließenden Phase der Entwicklung am Revolt mit ins Team kam und sein Feedback abgeben durfte. Der an der Northshore lebende DH-Spezialist wird in der kommenden Saison versuchen, an seinen Durchbruch im Elite-Feld anzuknüpfen und hofft darauf, die ersten Podiumsplatzierungen zu erreichen.
Die Rückkehr ins MS-Racing Team feiert dagegen der 24 jährige Finne Matti Lehikoinen. In den vergangenen Jahren für Matti einige starke Rennen und wurde 2007 zweiter im Gesamtworldcup. Die letzte Saison war jedoch von Anfang bis Ende von Unglück überschattet - in Fort William verletzte sich Matti und als er gerade wieder richtig Gas geben konnte, brach er sich beide Handgelenke in Canberra.
Nun wird er, nach vollständiger Genesung und Training im Red Bull Training Center in Österreich, wieder voll angreifen und neben Ex-Teamkollege Greg Minnaar, dem gnadenlos schnellen Sam Hill und dem kühlen Briten Gee Atherton ein heißer Anwärter auf die Topplatzierungen sein. Wer dann noch an Namen wie Gracia, Blenkinsop, Fairclouth, Peat, Rennie und Kovarik denkt, wird feststellen, dass die kommende Saison nur gut werden kann.
Der dritte im Bunde des teuflischen Teams wird der Slowake Filip Polc fahren. Von Turner über Tomac hat er nun seinen Weg zu Evil gefunden und wird Szenekennern ein Begriff sein. Ob 4x oder Downhill - Filip ist immer schnell unterwegs und wird im 4x den Evil Faction Rahmen fahren. Mit dem neuen Team will er wieder auf die Podiums racen und an seine besten Zeiten anknüpfen.
Die drei Red Bull Fahrer werden mit geflügelten Helmen versuchen, alles aus den Bikes raus zu holen und uns eine spannende Saison zu bieten. Gerade auf den wieder genesene Matti Lehikoinen freue ich mich besonders! Das Team wird mit dem ersten Worldcup in Südafrika in die Saison starten und die gesamte Worldcupsaison bestreiten. Außerem stehen die Weltmeisterschaften, die US Open und andere besondere internationale Mountain Bike Events wie die Sea Otter Classics oder das Crankworx Festival auf dem Programm.Evil Bikes / MS-Racing wird auf Evil Revolt Rahmen im Downhill und Faction Hardtails im 4x an den Rennen teilnehmen. Die weiteren Sponsoren und Zulieferer des Teams sind Gravity, Fox Racing Shox, Formula Bremsen, e.thirteen Komponenten, Mavic, Crankbrothers, ITS, WTB und ODI.
Mehr Informationen gibt es auf den Homepages von Evil und MS-Racing
Mittwoch, 21. Januar 2009
Evil Bikes Revolt - erste Bilder bei Littermag
Mit Teamridern wie Thomas Vanderham und Stevie Smith wird der Rahmen, dessen Federungsdesign von keinem geringeren als Dave Weagle entwickelt wurde, gewiss gut promoted werden. In wenigen Tagen soll die offizielle Vorstellung erfolgen... er sieht heiß aus!
Gesehen auf Littermag.com
Mittwoch, 26. November 2008
Evil "The Revolt"

Das ist es - zumindest ein Rendering des Evil "The Revolt" mit Dave Weagles drittem, bike spezifischen Hinterbausystem "DELTA"
Auf den ersten Blick erinnert das Bike an ein Commencal - relativ hoher Eingelenker mit mehrgelenkiger Abstützung, unterbrochenem Sitzrohr, einstellbarem Lenkwinkel und gebogenem Oberrohr.
Und doch soll das Delta System etwas ganz besonderes sein:
- Es kann ungefähr jede Radhebungskurve erzielt werden
- Es kann für Luft- und Stahlfeder Dämpfer verstellt werden
- Die Geometrie kann ohne Einfluss auf Hebelverhältnisse und Federkennlinie verstellt werden
Wie das Deltasystem funktioniert, ist auf diesem Foto deutlicher zu erkennen:

Geometrie:
Lenkwinkel 64-66°
Oberrohr (horizontal) 575-630 (S-XL)
Tretlagerhöhe: 350 - 363mm
Sitzrohr: 390mm
Kettenstreben: 440mm
Steuerrohr: 125mm
Der Radstand kann - wohl durch den Lenkwinkel - ebenfalls verändert werden...
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www.evil-bikes.com
www.magic-mount.de
Steve Smith auf Evil
Der erst in den vergangenen Tagen 19 Jahre alt gewordene Downhiller wird die nächste Saison auf dem Evil "The Revolt" bestreiten - ein nagelneues DH-Bike mit ebenso neuem Hinterbausystem, welches von keinem geringeren als Dave Weagle entwickelt wurde und auf den Namen DELTAsystem hört.
Steve Smith begann mit BMX-Racing und kam über ein Shore-Video zum Mountainbiken und war begeistert von den Möglichkeiten, die größere Räder und Federweg bieten. Ernsthaft angegangen hat er den Sport nach einem mutmachenden Ergebnis beim BC-Cup in Hemlock, wo er auf Anhieb die U15 Klasse gewann - mit einer Zeit, die bei den Pros für den 2. Platz gereicht hätte!
Unter den Fittichen von Red Bull wird er den Winter über 6 Tage die Woche in der Muckibude pumpen und sich per XC-Bike fithalten - mit Personal Trainer und stricktem Trainingsplan.
In seinem Interview auf nsmb.com verrät er außerdem, dass er mehrere Tausend SMS im Monat tippt, viermal wöchentlich bei Subway einkehrt und Skinsuits hässlich findet - kein Wunder, wenn Troy Lee Designs doch meist stylische Outfits bereit stellt.
Die Argumente für Evil waren Dave Weagle, die kleine Firma und die familiäre Stimmung...
Ziel für das nächste Jahr ist das World Cup Podium - sein Potential hat er ja schon unter anderem mit dem Top10 Ergebnis in Andorra bewiesen, anders als letzte Saison möchte er aber konstanter fahren und sich nicht verletzen.








