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Sonntag, 27. Dezember 2009

Aaron Chase: 2010 auf X-Fusion Federungskomponenten

Mountainbike-Freestyle-Legende Aaron Chase hat einen neuen Sponsor: Ab dem kommenden Jahr wird er auf Federgabeln und Dämpfern aus dem Hause X-Fusion (Vengeance etc.) unterwegs sein. Darüber hinaus werden seine Webcasts zukünftig von X-Fusion unterstützt und verbreitet.

Das eigentlich interessante ist jedoch, dass Aaron Chase auch weiterhin das genialste Alu-Hardtail des Planeten fahren wird: Das Cannondale Chase. Der Verbleib von AC bei Cannondale lässt die Hoffnung auf eine wirklich gute neue Generation von DH, Freeride und Dirt Jump Bikes von C'dale wachsen, denn nicht nur Gerüchte sagen, dass es nach dem XC-Relaunch der Marke auch wieder im Gravity-Bereich ordentlich zu Sache gehen wird. Das wäre mehr als wünschenswert!


Donnerstag, 10. September 2009

R.I.P Chase, Prophet und Judge

Die Marke gilt als einer der traditionsreichsten und entweder begehrtesten, oder aber unbeliebtesten. Man liebt sie oder hasst sie - die Rede ist von Cannondale. Cannondale, die Marke der frühen und sinnvollen Systemintegration, der Lefty und Headshock-Gabeln, der extrem leichten Fullies mit Carbon-Flex-Kettenstreben anstatt Drehpunkten. Die Marke von wundervoll ge- und verarbeiteten Rahmen, von Cedric Gracia und vielen NWD Produktionen und nicht zuletzt die Marke von Aaron Chase und seinem Signaturebike, das so etwas wie die Messlatte im Dirt/4x Bereich darstellt (vgl. Nimm-3-Hartail-Rahmen Analyse).

Genau diese Marke hat nun für das Modelljahr 2010 dem Gravity-Sektor eine Absage erteilt und stellt die Modelle Chase, Prophet und Judge ein. Nach der Fremdübernahme der Marke sowie ihrer Tochermarke Sugoi durch den Mischkonzern Dorel Industries Inc, zu dem auch schon GT und Mongoose gehören, wird nun die Konzentration auf das XC-Leichtbau-Segment gelegt. In Anbetracht der beiden anderen abfahrtsorientierten Marken im Konzernverbund konnte diese Mitteilung - so schwer sie auch zu schlucken ist - durchaus verstanden werden. Leider bedeutet dies den Tod für die dicken Kaliber der Marke und nach der Verabschiedung der Kultbikes Chase, Prophet und Judge bleibt nunmehr nur noch das Moto als longtravel Bike. Als Besitzer von zwei der drei Rahmen hat mich diese Nachricht einerseits schwer getroffen, andererseits bin ich jedoch auch recht froh. Erstens steigt mit der Einstellung der Kultstatus um ein Vielfaches und zweitens wurde auf der Eurobike hinter vorgehaltener Hand viel gemunkelt...

Es ist keineswegs aus mit den abfahrtsorientierten Cannondale Modellen - sie nehmen sich nur eine kleine Auszeit. Im Zeichen einer kompletten Restrukturierung der Marke wurden die teilweise schon sehr lange gebauten Modelle in Rente geschickt und als Hauptinnovation das radikal leichte Carbon-Hardtail Flash vorgestellt. Ebenso wurde das Rize überarbeitet und heißt nun nur noch RZ und wird in verschiedenen Versionen verfügbar sein. Breit gefächert geht auch die Urban-Linie der Marke mit der todschicken Badboy Serie in die neue Saison und bei so viel Arbeit ist klar, dass gut Ding Weile haben will.

Wir dürfen uns also freuen, denn wenn nicht schon 2010 wird auf jeden Fall 2011 eine würdige Nachfolge für die nun auslaufenden Kultmodelle präsentiert werden - ganz bestimmt! Es darf also auch eine kleine Revolution gehofft werden, denn Cannondale scheint keine halben Sachen mehr machen zu wollen und wird, wenn die Bikes wieder neu aufgelegt werden, mit Sicherheit würdige Nachfolger entwickeln. Den alten Modellen gedenkt in stiller Dankbarkeit die Gravity-Gemeinde und wer eines besitzt, sollte sich im klaren sein, dass sein Rad von nun an absoluter Kult ist!

Einen kompletten Überlick (mit Video) zur 2010er Modellpalette von Cannondale findet ihr hier auf mtb-news.de

Samstag, 18. April 2009

Trippin to Tabor - Fototapeten!

Das Ende des Tages naht und der Sportler in einem zeigt ungestüm seine Triebe: Der Tag verlief bislang ohne Sport und das muss rechtzeitig vor Sonnenuntergang geändert werden. Was also tun?

Klar, die Räder ins Auto und ab zur nahegelegenen Strecke in Konstanz, die lang genug ist, um Spaß zu machen, und kurz genug, um bequem wieder hochradeln zu können.

Gesagt getan - auf gehts mit dem soeben fertig gestellten Ironhorse 6Point D.D. und dem Cannondale Prophet, das jetzt endlich einen Rock Shox Monarch Dämpfer hat, der den untauglichen Manitou sonstwas billig Schrott ersetzt und nun endlich der Rock Shox Lyrik an der Front ebenbürtig ist.

Die Strecke in Konstanz ist toll zu fahren, weiche Sprungkombinationen, flowige Kurven und griffiger Waldboden, dazu noch schöne North Shore Konstruktionen - was will man mehr? Auf kleinstem Raum gibt es hier einen schönen Park, der mit vielseitigen Abfahrten aufwarten kann und so ziemlich jedem Biker etwas zu bieten hat.

Schnell zeigen die Bikes, dass wir alles richtig gemacht haben. Mit jedem Run laufen die Lines besser und vor allem das Ironhorse begeistert mit seiner lautlosen Fahrt durch den lichtdurchfluteten Wald. Auch mit dabei: die Canon Eos 5d MkII, die einmal mehr zeigen darf, was in ihr steckt. Eine Bilder wären sicher mit einem 16-35er Objektiv noch schöner geworden, für die Vielseitigkeit haben wir aber in der Eile nur ein 24-105er mitgenommen, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

So fahren wir bei Sonnenuntergang zufrieden und mit einer Speicherkarte voll guter Bilder zurück nach Hause und können nur wieder betonen: Mountainbiken ist einfach das Beste :). Der Sportler in einem jeden kann hier auf wunderbar vielseitige Weise zufrieden gestellt werden - da bleiben keine Wünsche offen.

In diesem Sinne: nichts wie raus auf's Rad, auch wenn's stürmt und regnet!

Um die Bilder in groß anzusehen einfach drauf klicken ;)

Mittwoch, 28. Januar 2009

Nimm 3

Heute bei Nimm 3: Die meiner Meinung nach besten Alu-Dirtjump-Rahmen.

1. Cannondale Chase

405mm kurze Kettenstreben, in zwei verschiedenen Längen, super flache Front, stabil, schnörkellos, schön.

Ein 1.5" Steuerrohr sorgt für Steifigkeit, Stabilität und in Kombination mit einem flach bauenden Reducer-Steueratz für eine schön niedrige Front. Dazu sieht das ganze ziemlich schlicht und sauber aus. Wie es sich für einen Alu-Rahmen gehört, ist er schön leicht: 2,13kg in Größe M

Wie schon erwähnt: Schnörkelloser, kompakter Hinterbau mit sauberer Leitungsführung und vertikalen Ausfallenden - das erleichtert den Radausbau - Singlespeed ist aber nur mit dem Spezial Chase mit exzentrischem Innenlager, oder aber Kettenspanner bzw. Exzentriker-Innenlager möglich.

2. Santa Cruz Jackal
Die zweite Generation Jackal ist endlich richtig schlank geworden - trotzdem aber noch hart im nehmen und mit einer kompakten Geometrie versehen. Außerdem hat es richtig abgespeckt und wiegt jetzt nur noch 2,1kg
Das superkurze Joke ermöglicht eine minimale Kettenstrebenlänge von 381 mm (!)

Funktioneller und schöner können Ausfallenden kaum sein: Schaltung? Singlespeed? Egal! Die Scheibenbremse wird dabei mit verschoben, sitzt also immer perfekt. Auch ein schräg stehendes Hinterrad oder verrutschende Achsen wird es hier nicht geben. Und obendrein ist der Radausbau sehr einfach.
Der Jackal-typische Buckel ist weg. Aber schön wie der Rahmen ist, muss man ihn nicht wirklich vermissen...

3. Banshee AMP

Ich war nie ein Fan von Banshee, aber das AMP haut mich vom Hocker: Ein super sauberer, kompakter Rahmen, der außerdem sehr vielseitig und leicht ist.
Die Bilder zeigen es: Mit anderen Ausfallenden kann der Rahmen sowohl mit Schaltung, als auch als Singlespeeder aufgebaut werden und dadurch auf 4X oder Dirt-Jump angepasst werden.
An der Front kommt ein integrierter Steuersatz zum Einsatz, was neben einer cleanen Optik für eine niedrige Front und ein geringes Gewicht sorgt. Optimal: Trotz geringer Steuersatzbauhöhe lässt sich selbst eine Fox 36 unter dem Unterrohr durchdrehen!
Die ISCG05 Aufnahme ermöglicht außerdem die Montage von Kettenführungen, sollte man eine Schaltung verbauen wollen.
Warum Alu? Weil dieser Rahmen gerade einmal 2,0kg wiegt, und trotzdem jeder Vergewaltigung stand halten sollte...
Ob Alu beim Dirtbike Sinn macht? In Anbetracht dieser drei superschönen Rahmen auf jeden Fall, doch die ebenfalls netten Stahl-Alternativen gibt es in der nächsten Ausgabe von Nimm3

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Die Chase-Bilder stammen von www.littermag.com dort gibt es noch mehr info zu aaron's bike
AMP Bilder von Sicklines und Banshee

Montag, 24. November 2008

Leise rieselt der Schnee...

Es ist immer das gleiche Problem: der gefallene Schnee zu wenig zum Skifahren und doch zu viel um große Touren auf dem Bike in Angriff zu nehmen. Was tun!?

Letzten Sonntag entschieden wir uns für eine kleine Tour auf einem einsamen Singletrail in der näheren Umgebung, den wir auf einer etwas größeren, extrem verschneiten Tour am Samstag entdeckt hatten. Schnell war der Trail geräumt und bevor die Zehen den Kältetod sterben mussten, waren wir auch schon wieder zu Hause angekommen.

Flo hat dabei fleißig Photoerfahrung sammeln dürfen und Nus hat ein schickes, jedoch nicht so ultimativ ausgestattetes Cannondale Prophet probefahren dürfen. Vielleicht ergibt sich bald was in der Richtung - der Trend geht klar zum Drittrad! Vielen Dank an dieser Stelle den Ruppertbrüdern Falco und Gernot.

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Additional Information
Team Too-Fast.de
Magic Mount Outdoorbekleidung für kühle Tage

Montag, 8. September 2008

Vom Ass aus dem Ärmel geschüttelt... Cannondale Chase Dirt Fully

Auch nach aufmerksamer Untersuchung des Cannondale-Standes auf der Eurobike ließ sich dort kein Chase auftreiben. Schon stellte sich dem Aaron "The Ace" Chase Fan die Frage, ob denn das cleanste aller Alu Dirt und 4x Bikes verschwunden sei. Wer jedoch vor wenigen Wochen beim Crankworx-Festival in Whistler ein Auge auf den Vater des Styles, der nach einer schweren Rückenverletzung bei der Qashqai-Challenge im letzten Jahr gerade wieder anfängt so richtig zu rocken, geworfen hat, der wird ihn auf einem höchst interessanten neuen Bike gefunden haben:


Aaron Chase fährt ein Dirtfully und es ist nicht, wie sonst üblich, ein kleines Prophet - es ist ein Chase. Die Geometrie ist mit der des bewährten und von Aaron entwickelten Chase Hardtails identisch und doch bietet der Rahmen gute 76mm Federweg. Das besondere dabei: der komplette Hinterbau aus Kettenstreben, Sitzstreben und Sitzrohr ist eine Einheit und dreht sich um das Innenlager, wodurch ein Kettenspanner bei Singlespeed entfällt und auch bei Kettenschaltung keine Antriebs- und Bremseinflüsse spürbar sind. Ein weiterer großer Vorteil dieser Bauweise: der Abstand zwischen Hinterreifen und Sattel bleibt immer gleich - ein Einklemmen zwischen Sattel und Reifen ist ausgeschlossen. Außerdem ist der Hinterbau auf Grund der großen Lager enorm steif und nach wie vor mit 405mm Kettenstrebenlänge angenehm kurz.


Die Federung und Dämpfung übernimmt das Highlight des Bikes - eine anstelle des Oberrohrs montierte Headshock-Einheit wie sie sonst in den Cannondale eigenen Federgabeln verwendet wird.


Wie schon bei den Federgabeln sorgt die enorme Verdrehsteifigkeit des Headshock-Systems dafür, dass das neue Oberrohr nicht zu weich geraten ist und laut AC ist der Rahmen gleich dem Hardtail zu fahren, bietet eben nur den zusätzlichen Federweg für "die großen Dinger". Bleibt also nur noch abzuwarten, ob und wann das heiße Teil in unsere Shops kommt!

Tobi