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Samstag, 16. Januar 2010

DT 2010

Grüezi, die Schweiz ist da - und tut 2010 das, was sie am besten kann: Perfektionieren.

Dabei betreibt DT eine eher sanfte Modellpflege, insbesondere an den Gabeln: Nachdem man sich zunächst darauf beschränkt hatte, Pace Gabeln zu kaufen und unter eigenem Namen zu verkaufen, wird jetzt aus einer englischen eine Schweizer Gabel - mit eben solchen Werten: Präzision, wo man hinschaut, eine funktionellere Form der Launch Control, aus Alu gefräste, edel eloxierte Einstellknöpfe, neue Zugstufe - auf das die Gabel nicht nur durch ihr sagenhaftes Gewicht, sondern auch eine sagenhafte Funktion überzeugt.



Die guten alten Werte bleiben dabei erhalten: 150mm Federweg, 1650 - 1750g, je nachdem, ob die 15mm Steckachse gewählt wird.



Ab jetzt wirklich erhältlich: Das superleichte Carbon Laufrad EX1550 - bei 29mm Felgenbreite und absoluter Freeride-Tauglichkeit. Einziger Haken: Der Preis.

Eine wirklich Neuigkeit ist dagegen das Tricon-Laufrad, bei dem jeweils zwei gekreuzte und eine radial eingespeichte Flachspeiche in einem gemeinsamen Punkt am Flansch zusammenlaufen, welcher auf den Nabenkörper geschraubt ist, statt aus einem Stück zu sein - das optimiert die Haltbarkeit der Kugellager, die kombinierte Einspeichung gibt maximale Seiten- und Drehmomentssteifigkeit.


Dienstag, 22. Dezember 2009

Eurobike Randoms #3

Was gab es noch schönes auf der Eurobike zu sehen?

Totgeglaubte leben länger: Superfly aus dem hohen Norden macht immer noch sakrisch schöne Stahl-Dirtbikes namens Fixstern und Seducer. Sehr schick!



EVOC Rucksäcke sind durchaus genial: Einzeltragbarer Rückenprotektor und Rucksack in einem. Dazu gibt es diese gelungene Team-Version von Mario Lenzen. Gibt es alles über Bike-Action für Sommer und Winter... Gefällt!



RaceFace macht ja traditionell coole Parts, die aber zu Übergewicht neigen. Nicht so die neue Sixc Gruppe, bei der Carbon Leicht und Stabil verwendet wird. Sehr Sexy, aber eben auch teuer. Way to go, Race Face!



Im Rocky Post vergessen: Das Altitude. 140mm Carbon Rahmen, bei dem sich die Entwickler an Tarnkappenbombern orientiert haben und das Unterrohr als Schutzblech fungiert. Gefällt mir sehr gut als Trailbike!



Kaum eine Marke ist mir unsympathischer als Kona, kaum ein Fahrer unsympathischer als Andreu Lacondeguy. Trotzdem muss ich anerkennen, dass die Symbiose aus beiden, dieser Stahlrahmen, mit zu den schönsten gehört, die mir auf der gesamten Eurobike über den Weg gelaufen sind...



Donnerstag, 17. Dezember 2009

Rocky Mountain 2010

Was bringen die in Taiwan produzierenden Kanadier 2010?

1. Ein Flow aus Stahl - ein echtes Dirtbike, unkaputtbar, aber ansonsten nicht übermäßig einfallsreich. Langlochausfallenden, kompakte Geometrie, günstige Komplettbikes... aber immerhin sinnig mit MacNeil Sattel/Stützenkombo, langer Leitung und BMX-Parts.



2. Den neben einem Ibis vermutlich schönsten Carbon Rahmen - das Vertex. Formvollendet, steif, leicht, sexy! So soll Carbon sein! Nicht in Taiwan produziert!



3. Neues Flatline: Der alte Panzer  bleibt bestehen, doch für alle Racer gibt es das neue, leichte Weltcup Flatline, mit dem man auch mal in den Top 10 fahren kann, wie Luke Strobel von Maxxis RM es tut. Dazu gibt es leichte Teile und schöne Farben, well done!


Donnerstag, 3. September 2009

Kotwort Kompressionsbekleidung

Sie ist überall. Auf der Messe, in der Werbung, in den Läden, auf Wettkämpfen: Kompressionsbekleidung.

An den Models und den Wettkampfathleten sieht sie (verständlicherweise) immer sehr adrett aus, der Dank geht an Styropor und Anabolica, manchmal auch einfach nur harte Arbeit und, nicht zu vergessen, die Kompressionsbekleidung selbst, denn sie hat ja durchaus einige Vorteile:


1.) Die Wampe wird zurecht gezogen. Die Kleidung komprimiert den Körper, weiches Fett wird in Position gerückt, nichts hängt, nichts wackelt, der Träger wirkt gleich unheimlich viel muskulöser.

2.) Durch die Kompression der Gliedmaßen weiten sich die Venen nicht, deren Rücklaufklappen können sich besser schließen, Blut wird effektiver und schneller zum Herz zurück gepumpt - die Folge: Mehr Leistung, schnellere Regeneration durch bessere Durchblutung.

3.) Deutlich reduzierte Muskelvibrationen. Wer Muskeln hat, dicke Muskeln hat, der weiß: Sind diese nicht angespannt, so schlackern sie bei Erschütterungen, was das Zeug hält. Werden sie hingegen durch Kompressionsbekleidung in Position gehalten, wackelt da nichts, was in weniger Ermüdungserscheinungen resultieren soll.

Klingt soweit gut, aber warum heißt der Artikel jetzt Kotwort?

Ganz einfach: Weil das ganze nicht so uneingeschränkt funktioniert und durch die direkt auf der Haut getragene Kleidung erneut Transpirationsprobleme entstehen, die bisherige Funktionsbekleidung noch nicht einmal ganz gelöst hatte. Heißt in der Folge?

Was man durch bessere Kompression gewinnt, verliert man durch Unterkühlung, Überhitzung oder weiß nicht was.

Um jetzt aber konstruktiv zu kritisieren: Guter Ansatz, wenn es in ein paar Jahren Unterwäsche gibt, die komprimiert, atmet, trocknet, kühlt, wärmt, kurz um für Wohlgefühl sorgt, immer her damit!

Mittwoch, 2. September 2009

Eurobike Demoday


Wenn sich länger nichts tut, ist meistens etwas großes im Anmarsch. In unserem Fall ist das der Demoday der Eurobike, der im idyllischen Ratzenriet nun schon zum zweiten Mal stattgefunden hat.

Für euch waren wir zusammen mit Thomas und Hannes von mtb-news.de auf dem Demoday unterwegs, haben viele schöne, neue Bikes gefahren und noch viel mehr Leute getroffen. Als erstes Schmankerl gibt es einen kurzen Testbericht über das 2010er Specialized Enduro Pro (Link) und das weiteren ein kleines Video, das allen, die sich unter dem Demoday nichts vorstellen können, ein paar Impressionen live und direkt liefert (Link).


Viel Spaß damit und ihr dürft gespannt auf die kommenden Tage sein - es wird sich einiges tun. Sowohl auf mtb-news.de, als auch hier auf dem Blog werden wir weiter den Demoday aufbereiten und ab morgen bei den verschiedenen Herstellern in Bild und Ton festhalten, was es neues geben wird.