Samstag, 21. Februar 2009

Projekt: Ironhorse 6PointD.D. - Aufbau Teil 1

Stück für Stück trudeln die neuen Teile ein und es wird fleißig montiert, während draußen die Schneeflocken fallen und es hinter Liggeringen sogar Wechten zu durchfahren gibt ;)

Mittlerweile sind am Rahmen montiert:

Rock Shox Lyrik 2Step Air
Fox DHX Air 3.0 Dämpfer
FSA Steuersatz (integriert)
Thomson Elite X4 Vorbau 50mm mit Reset Racing Aheadkappe
Hope Sattelklemme (2009, noch schöner als die alte!)
FSA Innenlager
NC-17 Rear Tension Stinger Kettenführung
Sram X9 Short Cage Schaltwerk
Maxxis Minion XC F Reifen in 26x2,35"
Schwalbe Av13 Schläuche
DT 5.1 Felgen auf DT 340 Disk Steckachsnaben und DT Competition Speichen
Shimano SLX Kassette 11-28 Zähne

Ein paar weitere Teile liegen noch unverbaut im Keller und warten auf ein paar gewisse Komponenten, die einfach noch nicht kommen wollen. Es werden also noch ein paar Flocken fallen, bis es endlich soweit ist, dass ich das Bike vollenden kann.

Und natürlich gibt es noch ein bisschen Handarbeit zu tun. So bin ich gerade dabei, den Shimano Hone Umwerfer um ein paar Gramm zu erleichtern und außerdem muss ich auf Grund der Lagerdeckel des unteren Links auch die ISCG Schrauben der Kettenführung kürzen. Um den ganzen Lager/Link-Bereich vor dem anfallenden Dreck zu schützen, werde ich darüber hinaus einen schicken, kaum sichtbaren Spritzschutz aus Carbon anfertigen. Bis die noch fehlenden Teile ankommen ist das alles gemacht, hoff ich!

Wie aber schon deutlich erkennbar wird: der Farbcode lautet grün/schwarz mit kleinen Details in schickem rot (Sattelklemme, Spacer am Steuerrohr, Adeadkappe, Klemmschellen der Griffe). Nicht zu viel und nicht zu wenig - das Bike wird immer schicker :)

Rocky Mountain zurück im DH-Weltcup

Rockys Rückkehr in die Downhill-Arena

Rockys Downhill- und Freeride-Bike »Flatline« wird 2009 von einem dreiköpfigen Downhill-Team pilotiert werden. Bekanntestes Team-Mitglied: die zweifache französische Downhill-Weltmeisterin Sabrina Jonnier. Mit an Board sind ebenso der Neuseeländer Cameron Cole sowie der Amerikaner Luke Strobel. Mit den drei Genannten will Rocky seinen Status im Downhill-Bereich wieder stärken, außerdem die Entwicklung zukünftiger Chassis vorantreiben. Unterstützt werden beide Teams neben den beiden Hauptsponsoren unter anderem von Shimano, Alpina Helmen, Race Face und Bekleidungshersteller Biemme. Gefedert und gedämpft wird mit Fox. Seinen ersten Auftritt hat das Downhill-Team am letzen März-Wochenende beim USMC in Fontana, Kalifornien. Das Rocky Mountain-Maxxis-Team fokussiert die UCI-Weltcup-Rennen, startet aber auch beim amerikanischen Manufacturer´s Cup, der Nachfolgeserie der National Mountainbike Series (NMBS), dem Canada Cup sowie ausgesuchten Etappenrennen.
Ausschlaggebend für das starke Engagement im Rennsport auf internationaler Ebene war die Bekanntgabe von Prémont, noch ein weiteres Jahr für die kanadische Marke zu fahren sowie die hohe Erfolgsquote des Teams 2008. Die Managements beider Firmen standen überdies seit mehreren Jahren in gutem und regen Kontakt. Hilfreich war, wie man liest, zudem das Auslaufen einiger Sponsorenverträge.
Bei Maxxis ist man begeistert, hofft auf einen starken Ausbau der schon in der letzten Saison erzielten Erfolge. Christopher Warrick, Manager des Fahrradzweigs des US-Reifenherstellers Maxxis: »Maxxis ist begeistert, sich mit einem Partner wie Rocky Mountain zusammenzuschliessen, einer Firma, die mit der gleichen Leidenschaft an Rennen geht wie wir. Rocky Mountain Bicycles ist führend in der Performance und Qualität seiner gesamten Produktpalette, und setzt das Feedback seiner Top Athleten ein, um kontinuierlich an den Produkten zu arbeiten und sie zu verbessern. Die Bikes mit ihrem langjährigem Race-Hintergrund und der dazugehörigen Entwicklung, sind erste Wahl für einige der weltbesten Fahrer.«

quelle: Bikeaction

Freitag, 20. Februar 2009

Teile, Teile, Teile #4: Avid Elixir CR Carbon Bremsen

Lange Zeit war es ruhig um Diskbrakes aus dem Hause Avid. Dann wurde Avid von Sram übernommen und mit der Juicy ein echter Allrounder auf den Markt geworfen, den es in vielen Versionen für jeden Geldbeutel gibt. Für Leute mit dem Wunsch nach "etwas" mehr Bremsleistung wurde dann ein Anker nachgeschoben - die Code. Nicht schön aber schwer und auf jeden Fall stark.

Auf der Eurobike 2008 wurde dann die Re-Evolution vorgestellt: die Elixir. Während mancher noch über die Aussprache rätselt (eine Aussprache in Richtung Mixer ist recht populär), fragt sich der nächste schon nach der Positionierung und den Features der neuen Bremse.
Die Elixir gibt es in zwei Varianten, der CR und der C, die beide irgendwo zwischen Juicy und Code liegen sollen. Der Preis liegt etwas über dem der Juicy und die Bremsleistung unter der der Code, aber über der Juicy. Leichter als die beiden anderen soll sie sein. Alles klar?

Das eigentlich interessante an der Elixir ist allerdings ihre Verstellbarkeit. Die CR bietet als Topmodell alle Optionen, die eine Bremse nur zur Anpassung haben kann und spart über Carbonhebel auch nochmals etwas Gewicht (bleibt aber trotzdem noch deutlich über z.B. der Formula The One, siehe Ende des Posts).

Bei ihr kann einerseits ohne Werkzeug die Hebelweite eingestellt werden, andererseits - wieder ohne Werkzeug - bietet sie die Möglichkeit den Druckpunkt zu verstellen. Das eigentlich Gute dabei: beide Einstellungen beeinflussen sich nicht gegenseitig. Somit bleibt der Druckpunkt in konstantem Abstand vom Lenker, während man die Hebelweite beliebig verstellt und andersrum. Dadurch kann die Bremse perfekt auf die jeweils bedienende Hand angepasst werden. Allerdings funktioniert die Griffweiteneinstellung nur recht schwergängig und möglicherweise könnte die Druckpunktverstellung durch eine unter Spannung stehende Leitung verdreht werden, was sich in der Praxis zeigen wird.

Auch einige andere Features konnten bei der Elixir (egal ob CR oder C) umgesetzt werden. Nach wie vor gibt es Hebel, die sowohl links, als auch rechts montiert werden können und durch die geteilte Klemme kann die Montage unabhängig von Schalthebeln und Griffen erfolgen. Außerdem können die Avid Matchmaker nachgerüstet werden, über die dann Sram Schalthebel (X9 oder X0) montiert werden können. Out of the box haben die Hebel leichtes Spiel, fühlen sich aber ansonsten sehr gut an. Die Vorderseite ist angenehm breit und das Carbon schön verarbeitet und rund.

Einige weiter Änderungen finden sich auch am Bremssattel. Neuerdings können nun auch bei Avid die Beläge nach oben aus dem zweiteiligen, extra steifen Bremssattel genommen werden. Durch die dafür notwendige größere Öffnung kann darüber hinaus auch Hitze besser abziehen. Um die Wärmeableitung weiter zu verbessern sind die Kolben gegenüber der Juicy deutlich gewachsen und gerillt, um mehr Oberfläche zu bieten.

Rein von den technischen Daten her hat die Bremse als das Zeug zu guten Wurf und auch das Gewicht kann sich für Avid-Verhältnisse sehen lassen, kann allerdings nicht an Shimanos XTR oder die Formula The One heranreichen. Nach wie vor wiegt die Avid mehr als die Konkurrenz.

Detailgewichte

Vorderradbremse: 250g (ohne Spacer, ca. 80cm Leitung)

Hinterradbremse: 263g (ohne Spacer, ca. 140cm Leitung)

Adapter 203mm PM Vorderrad: 21g

Adapter 185mm IS Hinterrad: 38g (bleischwer und sieht auch noch so aus... eventuell werde ich zu Feile und Bohrer greifen müssen)

Adapterschrauben (zur Montage am Rahmen): 2 Stück - 12g
Sattelschrauben (zur Montage der Sättel an den Adaptern): 2 Stück - 22g

Diskschrauben: 6 Stück - 13g

203mm Scheibe: 181g

185mm Scheibe: 148g

Spacer: 9g(ist auf den Komplettbilden noch drauf, bei den Gewichten hab ich ihn rausgerechnet)

Komplettgewicht Vorderrad: 497g (Spacer abgezogen)

Komplettgewicht Hinterrad: 495g (Spacer abgezogen)

Wenn ich die Bremse einige Zeit gefahren bin, werde ich hier veröffentlichen, wie sie sich dabei geschlagen hat. Man darf gespannt sein, die Basis scheint zu taugen!

Macaframa Productions

Fixies, auch Trackbikes genannt, haben sich inzwischen weit über die ursprüngliche Messenger-Szene der Großstädte hinaus zu einem Kult, einer Lebenseinstellung entwickelt.

Genau dieses Lebensgefühl einzufangen, ist das Ziel von Macaframa Productions - der fertige Film erscheint erst bald, doch schon jetzt gibt es einige vielversprechende Teaser zu sehen: Kurze Szenen, die neugierig machen:


MACAFRAMA Trailer from MACAFRAMA on Vimeo.

Dabei fällt auf, das alle Szenen extrem durchdacht sind: Welcher Fahrer aus welcher Perspektive, wie bewegt sich die Kamera?

Unglaublich, was eine dolly-machine alles erreichen kann:


Macaframa from MACAFRAMA on Vimeo.

Und ebenso unglaublich, was die Jungs für ein Gleichgewicht haben:


Macaframa from MACAFRAMA on Vimeo.

Mehr schöne Fotos seht ihr in dieser Gallerie

Fest steht: Fixies scheinen eine Menge Laune zu machen, ungeübte sollten sich allerdings langsam rantasten: Das Durchfahren von Kurven und Bergabstücken kann mit so einem Rad schnell zum Abenteuer werden :)

Donnerstag, 19. Februar 2009

BANFF Mountain

BANFF ist die wenig klangvolle Abkürzung für eine Filmtour, die quer durch Deutschland geht und Aufnahmen aus verschiedensten Extremsportarten zur Schau stellt. Dafür haben die Jungs nicht selbst gedreht, sondern sich Segmente zusammen gekauft, für die Mountainbike-Action sorgen die Jungs von The Collective - schon mal eine gute Wahl! Auch die Ski-, Kletter- und Naturaufnahmen sehen sehr vielversprechend aus...

Mittwoch, 18. Februar 2009

Bike: Santa Cruz Chameleon

Den ganzen langen Winter lang musste mein Chameleon fein säuberlich in seine Einzelteile zerlegt im Keller verbringen. Stück für Stück wurde hier ein bisschen optimiert, dort ein bisschen gefeilt und an anderer Stelle ein Teil ausgewechselt.

Vieles hat sich getan, doch das Bike ist seinem vielseitigem Charakter treu geblieben, hat ihn sogar noch ausbauen können. Dank einer tourentauglichen SDG I-Beam Micro Seatpost werden nun endlich wieder Touren möglich sein und der neue I-Fly C Sattel bringt den nötigen Komfort, um dabei stets entspannt im Sattel zu sitzen.

Um das ganze Gefährt noch ein bisschen besser kontrollieren zu können, gab es darüber hinaus auch an den weiteren Kontaktpunkten zwischen Bike und Fahrer Veränderungen. Die schönen, schlanken NC-17 Sudpin III S-Pro Pedale bieten den Schuhen halt und die Hände halten Truvativs 700mm breiten und 30mm hohen Holzfeller Riserbar von 2009 in den Händen, der wiederum über einen 50mm langen Thomson Elite X4 Vorbau (endlich ist der fette Diabolus weg^^) die Lenkbefehle an die Gabel weitergibt. Genau die Gabel ist es auch, die noch getauscht werden muss, der Wechsel auf eine Rock Shox Revelation Air U-Turn steht an, damit das Bike noch leichter und vielseitiger wird. Vorerst bleibt es aber bei den feinen 130mm Stahlfederweg der Fox Vanilla RLC.

Die erste Testrunde ist geschafft, das Bike fährt sich hervorragend und beschleunigt wie eine Rakete. Und auch das nochmals gesunkene Gewicht kann sich sehen lassen - gerade mal 11,51kg zeigt die Waage.

Ich bin zufrieden und freue mich auf viele schöne Ausfahrten mit dem neuen alten Bike!

Dienstag, 17. Februar 2009

Teile, Teile, Teile #3: SDG I-Fly C Sattel

Sattelstreben sind etwas dummes... sie verbiegen, verkratzen und sind auch sonst meist mehr Dorn als Glanz im Auge. In etwa das müssen sich auch die Leute bei SDG gedacht haben, als sie vor einigen Jahren genau diese Streben von ihren Sätteln verdammten und den I-Beam Standard einführten. Unter dem Sattel befindet sich ein länglicher Steg, der von beiden Seiten geklemmt wird. Durch eine Mikroverzahnung kann dabei der Sattel im geklemmten Zustand nicht verrutschen und durch die zentrale Lage der Strebe erhöht sich der Verstellbereich des Sattels deutlich. Darüber hinaus zeigt sich diese Konstruktion sehr resistent gegen No-Footed-Landings und andere Begebenheiten.


Der I-Fly ist SDGs leichtester Sattel und wer es gerne etwas gemütlicher haben will, der ordert den I-Fly C mit ein wenig Extrapolsterung. Diese ist zwar auch sehr hart, zeigt sich beim ersten Sitzen aber als sehr angenehm.


Um den Dammbereich zu entlasten hat der Sattel in der Mitte eine kleine Vertiefung und um bei Anstiegen nicht nach hinten abzurutschen sind die Sattelenden leicht erhöht. Trotz der Zusatzpolsterung bringt der 260 x 127 mm große Sattel gerade mal 188g auf die Waage, was in Kombination mit der zwischen 220 und 240g schweren I-Beam Micro Post für ein sehr gutes Setgewicht sorgt.


Käuflich zu erwerben ist der Sattel in drei verschiedenen Farben, entweder komplett schwarz, mit weißer Sitzfläche und schwarzen Seiten oder mit weißer Sitzfläche und grauen Seiten. Dank der schlanken Optik sieht er dabei immer sehr gut aus. Zwar gibt es auch Gegner des I-Beam Systems, doch für mich liegen die Vorteile nicht erst seit dem dritten gebrochenen Selle Italia SLR (165g) auf der Hand – das System kann im DH, Freeride, Dirt, Dual und 4x Einsatz einfach mehr ab. In diesen Disziplinen schadet es dann auch nicht, dass der Sattel auf Grund seiner Bauweise nicht den natürlichen Flex eines Sattels mit Streben aufweisen kann. Bei herkömmlichen Sätteln ist die Schale an der Spitze und an zwei Punkten am Ende des Sattels mit den Streben verbunden. Hierdurch kann der Sattel auf der vollen Strecke zwischen diesen Kontaktpunkten flexen und sich so deutlich besser dem Fahrer anpassen. Nachteil dieses Flexens ist die erhöhte Belastung auf eben die Sattelstreben, weshalb diese im Zweifelsfall abknicken oder gleich brechen können.


Out of the box sieht der Sattel sehr fein aus, dezente, farblich gut passende Logos sorgen für ein schickes Erscheinungsbild. Gerade in der schwarz/weißen Kombination ist der Sattel ein echter Hingucker.


Auch von der Unterseite macht der Sattel eine gute Figur und doch gibt es kleine Mängel. Vermutlich eher optischer Natur ist das Problem, dass der Sattel nicht 100% symmetrisch bezogen ist. Auf der einen Seite verlaufen die Nähte etwas tiefer als auf der anderen und auch die Schriftzüge an der Nase zeigen diese Schrägstellung. An der Funktion des Sattels wird dies sicherlich keinen Deut ändern, doch ist es für einen höherpreisigen Sattel nicht angebracht. Bis auf eine an der rechten Seite auf einem kleinen Feld nicht 100% straffe Bespannung des Leders habe ich keine weiteren Fehler an dem Sattel feststellen können.


Folglich wird sich der SDG I-Fly C von nun an vor allem auf Touren beweisen müssen. Was kann die Zusatzpolsterung und wie stark fällt der nicht vorhandene Flex ins Gewicht? Und wie wird das weiße Leder nach ein paar Matschtouren aussehen? Ein Review wird die Sache klären!

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Bilder sind mit 1920 Pixel Seitenlänge zum Anschauen geeignet ;)

Leichter und schneller - Intense M6 Team Evo Prototyp

Kaum eine Marke lässt ihre Fans und einfach interessierte Mountainbiker direkter miterleben, wie sie sich und ihre Modelle entwickelt. Bei Intense gibt es regelmäßig neue Bilder und Berichte zu Prototypen und überarbeiteten Modellen.


Nun hat Jeff Steber, Chef von Intense Cycles, die ersten Bilder des M6 Team Evo Rahmens präsentiert, mit dem vermutlich Matti Lehikoinen und die Fahrer des CRC-Teams (u.a. Chris Kovarik) in der nächsten Saison unterwegs sein werden. Schon in der letzten Saison gab es eine von der Serie abweichende Prototypen zu bestaunen.

Das Team Evo ist nach wie vor unverkennbar ein M6 und sieht doch ganz anders aus. Der Rahmen wirkt schon von sich aus deutlich leichter als der Vorgänger und ist dies angeblich auch – gerade mal 4,16kg soll er auf die Waage bringen (Größe M, allerdings ist unklar, ob mit Dämpfer oder ohne). Alle Monocoques wurden schlanker und leichter gestaltet, das Bike wirkt nun mehr dann je wie aus einem Guss. Doch es hat sich mehr als nur das Gewicht geändert: der 2009er Rahmen soll insgesamt wesentlich vielseitiger sein als seine Vorgänger es waren.


Ein neuartiges Steuerrohr (im Stile von Commencal) wird es ermöglichen, den Lenkwinkel um +-1° zu verändern. Gleichzeitig kann aber, sollte man dieses Feature nicht wollen, auch ein normaler Steuersatz ohne Winkeländerung verwendet werden.

Das interessanteste Feature für mehr Varibalität ist jedoch der Dämpfer, das Herz des Rahmens so zu sagen: der neue Rahmen bietet die Möglichkeit, zwei verschiedene Dämpferlängen zu fahren. So kann entweder ein 10,5 x 3,5" Dämpfer montiert werden, der das typische M6 Big-Downhill-Bike Feeling mit gut 240mm Federweg liefert oder aber man verwendet einen Dämpfer mit den Maßen 9,5 x 3" und hat 215mm Federweg, die sich deutlich lebhafter und straffer anfühlen und auf vielen, vor allem z.B. deutschen Strecken, sicherlich die besser Wahl sind. Dabei bleibt das Übersetzungsverhältnis für beide Setups gleich.


Zu guter Letzt verfügt das M6 Team Evo wie das kürzlich neu vorgestellte neue Uzzi (wir berichteten) über die neuen G3 Ausfallenden von Intense. Ohne wie bislang das Ausfallende tauschen zu müssen können durch die Verschiebung des Ausfallendes alle wichtigen Parameter des Rahmens beeinflusst werden.


Durch die Summe all dieser Anpassungsmöglichkeiten erschließt sich das M6 Team Evo einen wesentlich weiteren Einsatzbereich. Diese Entwicklung zeigt deutliche Parallelen zu Santa Cruz's Driver 8. Auch bei diesem Bike, das praktisch ein etwas verändertes V10 ist, wurde der Federweg reduziert um den verschiedenen Charakteristiken von Downhillstrecken Rechnung zu tragen. Bei Santa Cruz braucht man zwei Bikes, bei Intense nun nur noch zwei Dämpfer... bei anderen Marken gibt es schon seit längerem einstellbaren Federweg, Geometrie und somit die Gesamtcharakteristik (z.B. Devinci Wilson). Nur sind diese Bikes einfach (noch) nicht so begehrt wie die Sahnehäubchen des Weltcups.

Verpackungsqualität...

Geht es um Bestellungen im Internet, so hat eigentlich jeder Mountainbiker dazu Geschichten zu berichten. Meistens geht es dann gleich um Betrug, Nichtlieferungen und andere wilde Sachen. Es geht aber auch ganz anders, wie meine letzte Bestellung beim irischen Shop chainreactioncycles.com zeigen sollte. Bestellt waren eine Sattelstütze, ein Lenker, eine DVD und ein Vorbau. In Erwartung eines Pakets mit gut 75cm Diagonale finde ich ein längliches etwas vor. Die Form ist fast unbeschreibbar gewesen... ein in der Mitte verdickter Lenker, komplett in schwarzes Klebeband gehüllt. Zu dumm, dass ich davon kein Bild gemacht habe. Letzten Endes auch egal, denn ich war mir schon beim ersten Anblick sicher, dass innen irgendwas kaputt sein müsste. Und so war es dann auch. Lenker, Vorbau... alle heile weil robust. Doch wie immer hatte das schwächste Glied nachgegeben - die DVD. Oder genauer ihre Hülle.

Eigentlich sollte doch sowas nicht vorkommen, oder? Viele Shops versenden in schon mehrmals versendeten Paketen und das ist auch überhaupt kein Problem. Aber Chainreaction hat bei drei Bestellungen von mir jeweils alles zusammengeschmissen und dann einfach dick mit Klebeband umwickelt. Unsere Post würde sowas vermutlich nicht mal befördern^^.

Jetzt habe ich mal eine Mail geschrieben und bin natürlich gespannt, was die Reaktion sein wird. Ließt man in größeren Mountainbikeforen oder dem größten - mtb-news.de - so findet man viele hinweise auf ähnliche Probleme. Wer freut sich über eine neue Gabel, die dann aber leider Lackkratzer hat - Lackkratzer vom Transport!?

In diesem Sinne nichts für ungut und doch die angebrachte Kritik: Verpackt eure Ware endlich richtig! Das Sortiment ist doch schließlich ein Grund, bei euch zu kaufen!

Sonntag, 15. Februar 2009

Transition The Bank

The Bank ist der Name eines neuen Allround-Hardtails von Transition Bikes. Es soll sowohl auf Dual / 4X Strecken und Pumptracks als auch auf Dirt eine ausgezeichnete Figur machen.



Verantwortlich dafür sind das leichte Alu und die Geometrie. Überall am Bike finden sich schicke Lösungen, zum Beispiel das Yoke:



Das Gewicht liegt bei etwa 2,2kg, als Farben stehen Grün, Weiß und Rot-Weiß im Angebot... Der Rahmen kommt in drei Größen, welche sich jedoch nur in der Länge unterscheiden.


Auffallendes Detail: Die Kettenstrebenlänge lässt sich auf eine völlig neue Art und Weise zur Einstellung der Geometrie oder der Kettenspannung im Singlespeed Gebrauch verändern, nämlich per exzentrischem Ausfallende.



Die Einbaubreite beträgt hierbei 135 X 10mm und ist mit Schnellspannern und Schraubachsen kompatibel. Die Lösung ist, auch dank der edlen Frästeile, optisch sehr gelungen. Ein verdrehtes Hinterrad sollte hiermit ebenfalls nicht vorkommen, jedoch bleiben natürlich die veränderte Position zum Bremssattel und ein nicht ganz einfacher Radausbau. Zum Spannen müssen offenbar 4 Schrauben gelöst werden.

Was denkt ihr? Welches System eignet sich am besten zum Spannen der Kette? Exzentrisches Innenlager, horizontale Ausfallenden oder diese neuen Ausfallenden?

Link:
Transition Bikes