Die Jungs bauen nämlich schon seit 25 Jahren ihre Ski und Boards selbst, zählen also schon fast zu den alten Hasen, scheinen dabei aber den Geist der Zeit genau verstanden zu haben:

Zum Glück führt ja noch nicht auf jeden Berg ein Lift mit Sitzheizung und Geschwindigkeiten von 15 m/s, denn da können alle, denen daran gelegen ist, sich die unberührte Abfahrt im wahrsten Sinne des Wortes verdienen. Dabei tritt ein Problem auf, dass auch beim Mountainbiken bekannt ist: Bergauf ist Gewicht eher hinderlich, bergab wird es aber, nicht wegen seiner Masse an sich, sondern vielmehr der erst dadurch möglichen Federwege und Stabilität, zum Freudenspender par Excellence. Auf Skitour ist das genauso: Bergauf leicht, bergab breit. Breit ist aber schwer. Oder?
An dieser Stelle kommt Powder Equipment in Spiel, in dem es all seine Erfahrung zusammen mit feinem Holz aus der Region, einigen Kevlar-Matten und einer Menge Gehirnschmalz in einen großen Topf getan hat, und das ganze via aufwändigstem Sandwich-Verfahren zu einmaligen Ski verbacken hat.

Type A ist ein kompromissloser Tourenfreerider. Das ist ja eigentlich schon ein Widerspruch in sich, aber ein Ski, der in 170cm Länge und bei einer Breite von 125/84/110 nur 2,6kg auf die Wage bringt, der ist doch fast zu schön für diese Welt. Und das nicht nur im Sprichwörtlichen Sinne, denn auch Designtechnisch wissen die Jungs, was geht... Schlicht schwarz/weiß und einfach göttlich.


So viel Innovation und Qualität - Made in Germany - hat natürlich seinen Preis, nämlich 950€. Klingt unvernünftig, aber was hat Tiefschneefahren schon mit Vernunft zu tun? Und wenn Hersteller wie HEAD oder Salomon 769€ für einen sonstwo in gigantischer Stückzahl gefertigten Ski verlangen können, dann investiert man doch gerne in etwas exklusives, innovatives und nachhaltiges.
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Besucht auch die Homepage www.powderequipment.de
Zu sehen und kaufen sind die Ski z.B. im Magic Mount Konstanz
Radical Ski aus Zürich haben was ganz ähnliches im Sortiment (www.radical-sports.com): den Freerider. Fährt sich im Pulver hervorragend. Bei ruppigen Verhältnissen eher ungeeignet (breit & leicht --> niedrige Torsionsfestigkeit). Dass ich eine Bindung ausgerissen hab, mag Zufall sein. Dass mir der Ski nicht ersetzt wurde wohl eher nicht. Sollte bei ca. 1100 Euro Kaufpreis selbstverständlich sein. Fazit ist also gemischt ... Cheers, Martin.
AntwortenLöschen... und was hat das jetzt mit Powderequipment zu tun?
AntwortenLöschenHört sich doch super an. Denke die Jungs adressieren ein verbreitetes Problem. Immer mehr Leute wollen bei vernünftigen Aufstiegseigenschaften nicht auf eine möglichst optimale Abfahrtsperformance verzichten. Ist sicher ein Produkt das ich mal testen werde.
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